US-Militär greift einen iranischen Drohnenträger an
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USA veröffentlichen Aufnahmen:US-Militär greift einen iranischen Drohnenträger an

«Gesamte Marine versenken»
USA setzten iranischen Drohnenträger in Brand

Im Nahen Osten herrscht Krieg. Im Ticker halten wir dich über die aktuellen Entwicklungen auf dem Laufenden.
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Blick Newsdesk
10:25 Uhr

Ende des Livetickers

Liebe Blick-Leserin, lieber Blick-Leser

An dieser Stelle beenden wir diesen Liveticker zum Iran-Krieg. Die weiteren Entwicklungen und Hintergründe um den Konflikt im Nahen Osten erfährst du nun hier

07:07 Uhr

Israelische Angriffe erschüttern Teheran in der Nacht

Bild: keystone-sda.ch
Foto: keystone-sda.ch

Auch in der Nacht auf Freitag erschütterten zahlreiche Luftangriffe den Nahen Osten. Israel startete eine Reihe von Angriffen auf die iranische Hauptstadt Teheran. Wie Videos auf Social Media zeigen, war der Himmel von feurigen Explosionen erfüllt. Auch im Südlibanon trafen israelische Luftangriffe mehrere Städte. 

Doch es folgten auch Gegenschläge des Irans. Nach Angaben von Al Jazeera seien etwa in Saudi-Arabien und Jordanien mehrere iranische Drohnen abgefangen worden. 

06:51 Uhr

200 Kinder seit Kriegsbeginn getötet

Nach Angaben des Kinderhilfswerks Unicef wurden seit Kriegsbeginn am Samstag fast 200 Kinder im Nahen Osten getötet. Mindestens 181 seien im Iran getötet worden, sieben im Libanon, drei in Israel und eines in Kuwait, hiess es. «Kinder beginnen keine Kriege, aber sie zahlen einen unannehmbar hohen Preis. Die militärische Eskalation im Nahen Osten hat bereits verheerende Auswirkungen auf Kinder», erklärte Unicef. 

Am ersten Tag des Angriffs auf den Iran wurde laut IRGC eine Mädchenschule in Minab im Süden des Iran getroffen, wobei mindestens 168 Schulkinder getötet wurden.

06:39 Uhr

Trump bezeichnet Bodentruppen im Iran als «Zeitverschwendung»

Trump bezeichnet eine Bodenoffensive im Iran als «Zeitverschwendung». Bild: Imago
Foto: IMAGO/UPI Photo

US-Präsident Donald Trump hat gegenüber NBC News gesagt, dass es derzeit «Zeitverschwendung» sei, US-Truppen in den Iran zu entsenden, und dass er aktuell nicht darüber nachdenke.

«Es ist Zeitverschwendung. Sie haben alles verloren. Sie haben ihre Marine verloren. Sie haben alles verloren, was sie verlieren können», sagte Trump am Donnerstag gegenüber dem Sender. Er ergänzte, dass früheren Äusserungen des iranischen Aussenministers Abbas Araghchi gegenüber NBC, der Iran sei bereit für eine Bodeninvasion der USA oder Israels, eine «vergebliche Bemerkung» seien. 

Trump betonte, er wolle die derzeitige iranische Führungsstruktur «ausmisten». «Wir wollen, dass sie einen guten Führer haben. Wir haben einige Leute, von denen ich denke, dass sie gute Arbeit leisten würden», sagte er, ohne dabei Namen zu nennen. 

05:08 Uhr

Etihad kündigt Flug von Abu Dhabi nach Zürich an

Nach den zahlreichen Flugausfällen wegen des Iran-Kriegs hat die Fluggesellschaft Etihad Airways ab heute eine begrenzte Zahl Flüge von Abu Dhabi auch nach Europa angekündigt. Man werde unter anderem Frankfurt, London, Madrid, Mailand, Paris, Rom und Zürich anfliegen, hiess es auf der Website der Airline. Fluggäste mit bestehenden Buchungen würden schnellstmöglich untergebracht.

Wegen der Eskalation des Konflikts seit dem vergangenen Wochenende sitzen derzeit noch Zehntausende fest, die im Nahen Osten Ferien machten oder einen der dortigen Flughäfen als Drehkreuz nutzen wollten. Viele Staaten dort hatten ihren Luftraum zeitweise komplett geschlossen. Inzwischen sind begrenzt wieder Flüge möglich. 

04:24 Uhr

Hisbollah-Miliz warnt Bewohner im Norden Israels

Die vom Iran unterstützte Hisbollah-Miliz im Libanon hat die Bewohner im Norden Israels zum Verlassen des Gebiets aufgerufen. Die Angriffe der israelischen Armee im Libanon würden «nicht ohne Reaktion bleiben», drohte die Schiiten-Organisation. 

Sie rief dazu auf, alle israelischen Siedlungen innerhalb von fünf Kilometern von der Grenze entfernt zu räumen. Es war die erste Warnung der Miliz dieser Art seit Ausbruch der neuen Gewalt.

03:11 Uhr

USA setzen iranischen Drohnenträger in Brand

Das US-Militär griff am Donnerstag einen iranischen Drohnenträger an. «Die US-Streitkräfte halten sich nicht zurück, wenn es darum geht, die gesamte iranische Marine zu versenken», schrieb das Zentralkommando auf X.

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«Heute wurde ein iranischer Drohnenträger, der etwa die Grösse eines Flugzeugträgers aus dem Zweiten Weltkrieg hat, angegriffen und steht nun in Flammen.» Wo das Schiff attackiert wurde, ist unbekannt.

02:42 Uhr

Saudis wehren Angriff auf Luftwaffenbasis ab

Ein Luftwaffenstützpunkt in Saudi-Arabien ist Ziel eines Raketenangriffs geworden. Die Luftabwehr habe drei ballistische Raketen, die in Richtung der Prince Sultan-Basis abgefeuert worden seien, abgefangen und zerstört, teilte das saudische Verteidigungsministerium in der Nacht auf X mit. 

Irans Streitkräfte attackieren neben Israel auch Stellungen in den Golfstaaten, darunter neben Saudi-Arabien in Bahrain, Katar, Kuwait, den Vereinigten Arabischen Emiraten und im Irak. In diesen Staaten haben die USA Stützpunkte.

01:04 Uhr

Pete Hegseth: «Wir haben keinen Mangel an Munition»

Im Krieg gegen den Iran sehen sich die USA haushoch überlegen und für einen längeren Einsatz gewappnet. «Wir haben keinen Mangel an Munition», sagte Verteidigungsminister Pete Hegseth bei einer Pressekonferenz. 

Foto: keystone-sda.ch

Die Vorräte an offensiven und defensiven Waffen ermöglichten es, die Kampagne «so lange aufrechtzuerhalten, wie es nötig ist». Er trat damit Befürchtungen einiger Demokraten entgegen, die sich zuletzt besorgt über die grosse Menge Munition gezeigt hatten, die die USA in dem Krieg einsetzen.

Die Regierung im Iran habe sich verkalkuliert, wenn sie davon ausgehe, dass Washington den Einsatz nicht langfristig durchhalten könne, sagte Hegseth an Teheran gewandt. «Das ist eine sehr üble Fehleinschätzung.»

00:40 Uhr

Trump sieht iranische Raketen in grossen Teilen zerstört

Die Luftabwehr und die Raketen des Iran sind nach der Darstellung von US-Präsident Donald Trump bereits ganz oder in grossen Teilen zerstört. «Sie haben also keine Luftwaffe mehr, sie haben keine Luftabwehr mehr. Alle ihre Flugzeuge sind weg», sagte Trump in Washington. 

Foto: keystone-sda.ch

Zudem seien ihre Raketen zu 60 und ihre Abschussvorrichtungen zu 64 Prozent ausgeschaltet, sagte er. «Sobald sie eine Rakete abschiessen, wird die Abschussrampe innerhalb von vier Minuten getroffen.»

Der Chef des US-Regionalkommandos für den Nahen Osten (Centcom), Admiral Brad Cooper, sagte in einer parallelen Pressekonferenz, der Iran feuere mittlerweile deutlich weniger Raketen ab. «Wenn ich auf die letzten 24 Stunden des Einsatzes zurückblicke, sind im Vergleich zum Beginn die Angriffe mit ballistischen Raketen um 90 Prozent zurückgegangen.» Zudem habe es deutlich weniger Drohenangriffe gegeben.

00:36 Uhr

US-Abgeordnete setzen Trump keine Grenzen

US-Kongressabgeordnete haben dem militärischen Vorgehen von US-Präsident Donald Trump im Iran keine Grenzen gesetzt. Eine Abstimmung im Repräsentantenhaus über einen parteiübergreifenden Antrag, der dem Kongress ein stärkeres Mitspracherecht beim Einsatz der Streitkräfte eingeräumt hätte, kam nicht auf genug Stimmen.

Foto: J. Scott Applewhite/AP/dpa

Vier Demokraten stimmten mit der Mehrheit der Republikaner dagegen. Eine ähnliche Massnahme war am Mittwoch bereits im Senat geblockt worden.

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