Es seien «haltlose Anschuldigungen» aufgrund welcher ein deutsches Gericht zwei Iraner verurteilt hat – das behauptet auf jeden Fall der Iran. Die beiden Männer sollen für Teheran spioniert und Anschläge gegen einen führenden Vertreter der jüdischen Gemeinde des Landes und einen prominenten nichtjüdischen Unterstützer Israels geplant haben.
Laut mehreren Medienberichten wurde daraufhin der iranische Botschafter am Mittwoch vom Deutschen Aussenministerium einbestellt. In Teheran stösst dieses Vorgehen auf Unverständnis. Das Regime spricht nun sogar eine offene Drohung aus, wie die Nachrichtenagentur Fars berichtet.
«Verstärkte iranfeindliche Massnahmen»
«Der Iran hat angesichts der verstärkten iranfeindlichen Massnahmen Deutschlands das Land gewarnt: Sollte Berlin offen in einen militärischen Konflikt gegen den Iran eintreten, würden alle Kasernen und Einrichtungen, die mit Deutschland in Verbindung stehen, in der gesamten Region als legitime Verteidigungsziele betrachtet», schreibt die Agentur.
«Den Informationen zufolge hat der Iran Deutschland zudem auf verschiedene Weise gewarnt, die Schikanierung der im Land lebenden Iraner durch haltlose Anschuldigungen einzustellen.»