Immer wieder Verstösse
Deutscher (42) springt in historischen Brunnen – jetzt muss er blechen

Ein deutscher Tourist (42) sprang am Montag in den berühmten Najaden-Brunnen in Rom – ein teures Vergnügen. Die Polizei verhängte eine Busse und einen Platzverweis gegen den Mann.
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Hier wird der Tourist von der Polizei befragt.
Foto: Polizei

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Deutscher Tourist badet am 10. August im Najaden-Brunnen in Rom
  • Polizei verhängt 450 Euro Bussgeld und erteilt Platzverweis
  • Baden in Roms Brunnen ist verboten, Strafen bis 500 Euro üblich
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Janine EnderliRedaktorin News

40 Grad und Sonne satt: Ein deutscher Tourist (42) wollte sich in Rom im historischen Najaden-Brunnen auf der Piazza della Repubblica abkühlen – doch mit dieser Aktion brachte er sich in Schwierigkeiten.

Der 42-Jährige sprang am Montagvormittag in den Brunnen. Lange dauerte der Badespass jedoch nicht. Anwohner alarmierten sofort die Polizei, die den Mann anschliessend aus dem Wasser beorderte. Denn: Baden ist im Brunnen strengstens verboten. Nun muss der Tourist blechen. 

Die Strafe: 450 Euro und ein Platzverweis. Ein Polizeisprecher erklärte: «Der Einsatz ist Teil der täglichen Kontrollmassnahmen im Stadtgebiet zum Schutz des Ansehens sowie des historischen und künstlerischen Erbes von Rom.»

Immer wieder Fälle

Regelmässig sorgen Touristen für Kopfschütteln, die sich beim Besuch von Sehenswürdigkeiten danebenbenehmen. Auch Rom hat es schon ein paar Mal getroffen. Ein Überblick:

1

Amerikanerin schwimmt im Trevi-Brunnen

Im Mai ging ein Video viral, das eine amerikanische Touristin beim Planschen im legendären Trevi-Brunnen in Rom zeigt. Es ist bei weitem nicht der einzige Vorfall. Auch hier erhielten die Sünder jeweils ein Bussgeld in der Höhe von rund 500 Euro.

Touristin kühlt sich im Trevi-Brunnen ab
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Der kurze Spass hat Folgen:Touristin kühlt sich im Trevi-Brunnen ab
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Initialen in Kolosseum geritzt

Im Juli 2023 sind die Italien-Ferien für eine 17-jährige Schweizerin gründlich in die Hose gegangen. Bei einem Besuch des Kolosseums in Rom kam die junge Frau auf die Idee, ihren Namen ins Gemäuer des rund 2000 Jahre alten Amphitheaters einzuritzen. Ein geschockter Touristenführer meldete den Vorfall unverzüglich der Aufsicht des Kolosseums, welche im Anschluss die Polizei alarmierte. Diese fackelte nicht lange und brachte die 17-Jährige auf den Polizeiposten. Eine Anzeige wegen Verunstaltung und Beschädigung von Kulturgütern wurde ihr aufgebrummt.

3

Viel nackte Haut

An diverse Orte auf der Welt musste die Polizei bereits ausrücken, weil Touristen nackt posierten. Vergangenes Jahr wurde ein japanischer Tourist in China festgenommen, weil er auf der weltberühmten Chinesischen Mauer die Hose herunterzog. Auch in Machu Picchu in Peru gab es in der Vergangenheit ähnliche Fälle.

4

Tourist klettert auf Mayatempel

Im März 2025 ging ein Video viral, das zeigt, wie ein Tourist auf einen heiligen Mayatempel in Mexiko klettert. Nachdem der Mann durch Zurufe nicht von seiner Aktion abzubringen war, verfolgten Sicherheitsleute den Touristen. Schliesslich wurde er festgenommen.

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