Streit um ICE
New York sagt Nein: Über 16’000 Mal blitzt ICE bei den Behörden ab

Zahlen der «New York Post» zeigen, wie oft die lokalen Behörden in New York die Zusammenarbeit mit der umstrittenen Behörde ICE verweigern.
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Der demokratisch regierte Bundesstaat New York widersetzt sich den Forderungen der Bundesbehörde ICE.
Foto: Imago

Darum gehts

  • Seit Trumps Rückkehr lehnte New York 16'000 ICE-Gesuche ab
  • Sie betrafen 52'000 Vorwürfe, darunter 131 Tötungen
  • Hochul widerspricht; Gemeinden entscheiden über Kooperation
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Blick Newsdesk

Mehr als 16’000 Mal: So oft hat die gegen illegale Einwanderung vorgehende Behörde ICE die Behörden im Bundesstaat New York aufgefordert, illegale Migranten festzuhalten. Die meisten sind in den USA wegen krimineller Taten beschuldigt. Genauso oft haben die Behörden aber auch abgelehnt.

Das zeigen Zahlen, die die «New York Post» am Montag veröffentlicht hat. Insgesamt betreffen diese 16’000 Gesuche mehr als 52’000 Straftatvorwürfe, darunter, zum Beispiel, 131 Tötungsdelikte.

«Mutige Polizeibeamte riskieren ihr Leben»

«Während Politiker weiterhin gefährliche Kriminelle auf ihre Strassen entlassen, riskieren unsere mutigen Polizeibeamten weiterhin ihr Leben, um diese abscheulichen Verbrecher zu verhaften und Amerika wieder sicher zu machen. Illegale Ausländer finden in Amerika keine Zuflucht», sagte Heimatschutzminister Markwayne Mullin der US-Zeitung.

Die Zahlen beziehen sich auf die Gesuche seit der Rückkehr von Donald Trump ins Weisse Haus. Im selben Zeitraum wurden über 2000 von den New Yorker Behörden festgehaltene Personen an die Bundesbeamten der ICE übergeben.

Jede Gemeinde entscheidet selbst

«Gouverneurin Hochul hat es klar gesagt: Der Bundesstaat New York ist und wird nie ein Zufluchtsort für gewalttätige Kriminelle sein. Per Gesetz informiert der Bundesstaat New York die Bundesbehörden für Einwanderungsvollzug stets über jede Person ohne US-Staatsbürgerschaft, die im Staatsgefängnis eine Haftstrafe absitzt. Jede gegenteilige Behauptung ist eine eklatante Verzerrung der Tatsachen», verteidigte sich die Sprecherin von Kathy Hochul, der demokratischen Gouverneurin des Bundesstaats New York.

Im Bundesstaat können die Gemeinden selbst entscheiden, ob sie Anfragen der ICE annehmen oder ablehnen. Mehrere von ihnen lehnen die Praktiken der ICE-Beamten ab und bremsen die Zusammenarbeit.

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