Darum gehts
- Vier Afghanen sollen in Bristol 2025 eine 17-Jährige vergewaltigt haben
- Täter lockten Opfer via Snapchat, missbrauchten sie stundenlang in einem Haus
- Nach Flucht per Lastwagen nach Frankreich wurden sie ausgeliefert
Vier Männer afghanischer Herkunft sollen eine 17-jährige Jugendliche in Bristol wiederholt vergewaltigt haben. Laut britischen Medien lockte einer der Angeklagten, der 21-jährige Mehrab S.*, die junge Frau Ende November 2025 via Snapchat zu einem Haus im Stadtteil St. Werburghs.
Dort soll sie mit Alkohol gefügig gemacht und nacheinander von S. Salman H. (19), Awal A. (19) und einem 16-jährigen Jungen vergewaltigt worden sein.
Die Staatsanwaltschaft erklärte vor Gericht: «Die Angeklagten haben eine junge Frau missbraucht, das Herr S. erst wenige Tage zuvor in einem Einkaufszentrum in Bristol kennengelernt und über Snapchat angesprochen hatte.»
In ein Haus gelockt
S. habe die Teenagerin über soziale Medien dazu gebracht, ihm freizügige Fotos zu schicken. Am 30. November 2025 organisierte der 19-Jährige ein Taxi, das die Jugendliche zu dem Haus in Bristol brachte. Dort wurde sie laut Anklage über Stunden hinweg mehrfach missbraucht.
Ihre Mutter alarmierte schliesslich die Polizei, nachdem die Tochter um Hilfe gebeten hatte. Drei Tage nach den mutmasslichen Taten flohen die Männer in einem Lastwagen nach Frankreich, wo sie von den Behörden entdeckt und an Grossbritannien ausgeliefert wurden.
Laut der Staatsanwaltschaft habe ein Handyvideo gezeigt, wie die Männer auf der Flucht lachten und filmten: «Wir gehen davon aus, dass sie feierten, weil sie dachten, sie wären davongekommen.» Alle vier Angeklagten bestreiten die Vorwürfe.
* Namen bekannt