Trump bläst zu Angriffen
USA will nichts von neuem Iran-Deal wissen

Seit Monaten ist die Meerenge von Hormus dicht. Der Iran bot den USA an, die wichtigste Öl-Route der Welt innert sieben Tagen wieder zu öffnen – die Regierung von Trump wies den Vorschlag zurück. Stattdessen sollen neue Angriffe folgen.
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Abbas Araghtschi liess den USA einen Deal übermitteln.
Foto: AP Photo/Yuki Iwamura

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Iran bietet USA Deal zur Öffnung der Hormus-Meerenge in sieben Tagen
  • 20 Prozent des globalen Öls passieren die seit Februar blockierte Route
  • Ölpreise steigen, Druck auf Trump wächst vor Kongresswahlen im November
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Natalie ZumkellerRedaktorin News

Bewegung im festgefahrenen Golf-Konflikt: Der Iran hat der US-Regierung ein Angebot gemacht. Die blockierte Meerenge von Hormus könnte in sieben Tagen wieder offen sein. Das erklärte der iranische Aussenminister Abbas Araghtschi am Freitag bei der Uno in New York. Die Bedingung: Die USA müssen die Vorgaben einer Absichtserklärung vom Juni erfüllen. Katar hat den Vorschlag bereits an Washington übermittelt.

Laut der BBC liefen zuerst noch positive Gespräche über Vermittler. Doch laut dem «Wall Street Journal» schmetterte US-Präsident Donald Trump (80) den Vorschlag bereits wieder ab. Er bezweifelt, dass der Iran die amerikanischen Bedingungen des Deals erfüllen kann – stattdessen bläst er erneut zu Angriffen.

Öl-Preise unter Druck

Seit Monaten ist die Meerenge von Hormus blockiert. Am 28. Februar starteten die USA und Israel Luftangriffe auf den Iran. Teheran schlug zurück und sperrte die strategisch wichtige Wasserstrasse. Zuvor passierten 20 Prozent des globalen Öls und Gases dieses Nadelöhr. Die Blockade treibt die weltweiten Energiepreise hoch und setzt Trump vor den Kongresswahlen im November unter Druck.

Aussenminister Araghtschi betonte: «Wenn die notwendigen Bedingungen erfüllt sind, kann die Meerenge wieder geöffnet und der normale Schiffsverkehr könnte innerhalb von sieben Tagen wiederhergestellt werden.» Er fordere nichts Neues von den USA, die Bedingungen stünden alle bereits im Abkommen vom Juni.

Das gescheiterte Juni-Abkommen

Dieses Abkommen sollte ursprünglich einen Waffenstillstand bringen. Iran versprach unter anderem, keine Atombombe zu bauen und den sicheren Handel zu garantieren. Doch der Deal platzte schnell. Beide Seiten griffen wieder zu den Waffen. Auch nun kommt es nicht zur Einigung.

Trotz der US-Blockade iranischer Häfen und ständiger Angriffe zeichnet sich nun eine Entspannung ab. Der iranische Präsident Massud Peseschkian signalisierte im Interview mit CBS News Bereitschaft für Kontrollen: «Wenn sie Inspektionen durchführen möchten, können wir dazu Übereinkünfte im Rahmen der Verhandlungen erzielen.»

Trump zeigte sich an der Uno-Generalversammlung optimistisch. Ein Deal mit Iran sei nach den Wahlen möglich. Araghtschi stellte am Freitag jedoch klar: «Frieden kann nicht durch Drohungen der Vernichtung aufgebaut werden.»

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