Hitzewelle in Europa
Millionenstadt in Österreich fährt Wasserverbrauch zurück

Die extreme Juni-Hitze setzt Wien zu: Der Wasserverbrauch explodiert. Die Stadt reagiert mit Sparmassnahmen – doch ausgerechnet der für die kommenden Tage angekündigte Starkregen könnte die Lage weiter verschärfen.
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Junge Frauen kühlen sich am Dienstag ab.
Foto: AFP

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Wien kämpft seit Mitte Juni mit enormem Wasserverbrauch wegen Hitze.
  • Täglicher Wasserbedarf 45 Prozent über Durchschnitt, Massnahmen eingeleitet.
  • Starke Regenfälle könnten Trinkwasserquellen vorübergehend trüben und sperren.
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Marian NadlerRedaktor News

Die Hitzewelle im Laufe des Juni hat auch bei unseren Nachbarn zu einem höheren Wasserverbrauch geführt. In Österreich lagen die Temperaturen seit Mitte Juni vielfach deutlich über 30 Grad. Wien, die Hauptstadt des Landes mit seinen rund 2 Millionen Einwohnern, sieht sich nun gezwungen, Massnahmen zu ergreifen.

Der tägliche Wasserbedarf liege aktuell rund 45 Prozent über dem durchschnittlichen Tagesverbrauch, teilte die Stadt Wien am Dienstag auf der Plattform X mit. Die Wasserbehälter seien derzeit gut gefüllt, aber die aussergewöhnliche Wetterlage erfordere vorausschauendes Handeln.

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Ausgerechnet starker Regen könnte Situation verschlimmern

«Was bedeutet das? Überall, wo es uns möglich ist, reduzieren wir den Wasserbedarf: Unter anderem wird die Strassenreinigung vorübergehend ohne Wasser durchgeführt und die Bewässerung von Grünflächen wird eingeschränkt», schreibt die Stadt Wien in einem Thread. Trinkbrunnen, Bäder, Wasserspielplätze und weitere Kühlungsangebote sollen weiterhin in Betrieb bleiben. Die Bevölkerung wird dazu aufgerufen, keine Pools zu befüllen, aufs Auto waschen zu verzichten und Haushaltsgeräte effizient zu nutzen. 

Ausgerechnet der für die kommenden Tage angekündigte Regen macht jetzt Probleme: Wegen möglicher Starkniederschläge in den Quellgebieten in Niederösterreich und der Steiermark könne es vorübergehend zu Einschränkung bei der Nutzung einzelner Quellen kommen. Die Quellen könnten bei starken Regenfällen getrübt werden und müssen deshalb möglicherweise für eine Zeit lang vom Versorgungssystem genommen werden, um die Qualität des Trinkwassers sicherzustellen. 

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