Während Routine-Einsatz
Italienischer Militärhelikopter stürzt in Bosnien ab – vier Tote

Beim Absturz eines italienischen Militärhelikopters der EUFOR-Mission sind am Donnerstag in Bosnien-Herzegowina vier Menschen ums Leben gekommen. Zwölf weitere wurden verletzt, einige schwer – die Ursache ist unklar.
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Ein italienischer Militärhelikopter ist in Bosnien abgestürzt.
Foto: AP Photo/Predrag Simic

Darum gehts

  • Italienischer Militärhelikopter in Bosnien abgestürzt
  • Vier Menschen gestorben
  • Weitere zwölf Menschen wurden verletzt – teils schwer
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Angela RosserJournalistin News

Ein Absturz eines italienischen Militärhelikopters hat in Bosnien-Herzegowina vier Menschenleben gefordert. Zwölf weitere Personen wurden verletzt, einige schwer. Der Unfall ereignete sich am Donnerstagnachmittag während eines Routineeinsatzes der EUFOR-Mission Althea in Gorica, nahe Brčko an der Grenze zu Serbien.

Die genauen Umstände des Absturzes sind noch unklar. Die Rettungskräfte waren rasch vor Ort, wie die Nachrichtenagentur Ansa berichtet. Der Bürgermeister des Bezirks Brčko, Siniša Milić, bestätigte: «Leider befinden sich einige der Verletzten in kritischem Zustand. Alle wurden zunächst in unserem Spital behandelt und anschliessend in andere Kliniken der Region verlegt, um die notwendige medizinische Versorgung zu erhalten.»

Keine Soldaten betroffen

Die EUFOR bestätigte den Vorfall und erklärte in einer Mitteilung: «Mehrere EUFOR-Angehörige kamen beim Absturz eines italienischen CH-47 Chinook ums Leben, weitere wurden schwer verletzt.»

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Laut Ansa waren keine Soldaten des 151. Infanterieregiments «Sassari» der italienischen Armee betroffen, die aktuell im Rahmen der EUFOR-Mission in der Region stationiert sind. Die italienische Premierministerin Giorgia Meloni drückte ihre Anteilnahme aus: «Die Nachricht vom tragischen Helikopterunglück der italienischen EUFOR in Bosnien-Herzegowina erfüllt mich mit tiefer Trauer».

Nichts Neues über Zustand von Verletzten

Weiter spricht sie den Angehörigen der Verstorbenen und Verletzten ihr Beileid aus. «Meine Gedanken sind bei den Opfern, ihren Familien und allen, die sich für Frieden und Stabilität in der Region einsetzen und nun Stunden der Angst durchleben. Ihnen gilt mein aufrichtiges Beileid und das der italienischen Regierung», sagt Meloni.

Das italienische Verteidigungsministerium erklärte, dass derzeit keine weiteren Informationen, insbesondere zum Zustand der Verletzten, vorliegen. Die Ermittlungen zu den Ursachen des Absturzes dauern an.

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