Grossaufgebot im Einsatz
Geiselnahme in Sinzig (D) – Täter verschanzen sich in Bank

In einer beschaulichen deutschen Kleinstadt läuft am Freitag ein Grosseinsatz der Polizei. Hintergrund ist eine Geiselnahme in einer Bank.
Kommentieren
1/2
Polizisten haben sich vor der Bank postiert. (Symbolbild)
Foto: KEYSTONE/DPA/LINO MIRGELER

Geiselnahme in der deutschen Kleinstadt Sinzig: Mehrere Täter haben den Fahrer eines Geldtransporters und weitere Personen als Geisel genommen. Geiselnehmer und Geiseln befinden sich aktuell im Inneren einer Bank. Wie viele Menschen sich konkret in dem Gebäude befinden, ist noch unklar. Das berichten mehrere deutsche Medien, darunter «Bild», übereinstimmend unter Berufung auf die Polizei. Ebenfalls noch unklar ist, inwiefern die Täter bewaffnet sind.

Ein Grossaufgebot der Polizei war seit 9 Uhr im Einsatz. Der gesamte Innenstadtbereich wurde abgesperrt, Spezialkräfte sollen auf dem Weg sein. Ein Helikopter kreiste über der 17'000-Einwohner-Stadt.

Polizei geht von mehreren Tätern aus

Nach «Bild»-Informationen soll sich der Vorfall am Morgen entwickelt haben, als ein Geldtransporter vor der Bank hielt. Ein bislang unbekannter Mann habe den Fahrer beim Betreten der Bank abgefangen und bedroht. Inzwischen sollen sich die Täter und Geiseln im Tresorraum der Bank verschanzt haben, wie die Zeitung unter Berufung auf Polizeikreise berichtet.

Die Polizei bestätigt demnach, dass von mehreren Tätern und Geiseln auszugehen ist, macht aber bewusst keine genaueren Angaben zur Anzahl der Personen im Gebäude. Dies wird mit taktischen Gründen begründet, insbesondere da die Einsatzlage dynamisch sei und Informationen möglicherweise auch von den Tätern mitverfolgt würden.

Anwohner sollen in Häusern bleiben

Der Bereich rund um die Bank ist weiterhin grossräumig abgesperrt. Spezialkräfte sind vor Ort eingetroffen und sichern das Gebäude. Über der Stadt kreisen Polizeihubschrauber. Nach Angaben der Polizei besteht für Personen ausserhalb der Sperrzone aktuell keine Gefahr, Anwohner in unmittelbarer Nähe wurden jedoch aufgefordert, ihre Häuser nicht zu verlassen.

Die Lage wird von der Polizei als derzeit «statisch» beschrieben, gleichzeitig betont sie, dass man die weitere Entwicklung abwarten müsse.

+++ Update folgt +++

Was sagst du dazu?
Meistgelesen