Tsunami-Warnung ausgelöst
Starkes Erdbeben auf Philippinen – 15 Tote und über 200 Verletzte

Ein Seebeben der Stärke 7,8 hat am Montagmorgen den Philippinen eine Tsunami-Warnung für den westlichen Pazifik ausgelöst. Küstenregionen wurden evakuiert, die Gefahr blieb über Stunden bestehen. Auf den Philippinen starben infolge des Bebens vier Personen.
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Das Epizentrum des Seebebens am Montagmorgen Ortszeit vor den Südphilippinen.
Foto: USGS

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Ein Beben der Stärke 7,8 erschütterte am Montag Mindanao (Philippinen)
  • Tsunami-Warnung für westlichen Pazifik, Evakuierungen in mehreren Regionen angeordnet
  • Philippinen Wellen bis zu drei Metern Höhe möglich
  • Beben in 63 km Tiefe, mehrere Küsten könnten in Stunden betroffen sein

Ein starkes Seebeben der Stärke 7,8 hat am Montagmorgen Ortszeit die Region vor Mindanao im Süden der Philippinen erschüttert – und sofort eine Tsunami-Warnung für grosse Teile des westlichen Pazifiks ausgelöst. Das US-Tsunami-Warnsystem warnte vor bis zu drei Meter hohen Wellen auf den Philippinen und bis zu einem Meer hohen Wellen in der südostasiatischen Küstengebieten.

Ein Erdbeben dieser Stärke gilt als extrem stark. Erst war eine Magnitude von 8,2 gemeldet worden, aber auch die korrigierte Stärke wird als «grosses» Erdbeben eingestuft, das enorme Energiemengen freisetzen und katastrophale Schäden und weitreichende, gefährliche Tsunamiwellen verursachen kann.

Philippinische Behörden melden am Montagmorgen mindestens 15 Tote und über 200 Verletzte wegen des starken Erdbebens, wie SRF berichtet. Auf Mindanao waren mehrere Gebäude eingestürzt. 

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Warnung auch für US-Westküste

Südostasiatische Behörden im Gefahrenbereich wurden angewiesen, Küstengebiete zu evakuieren und die Bevölkerung zu warnen. In Davao City auf den Philippinen wurden der Regierungsbetrieb und der Unterricht eingestellt. An mehreren Flughäfen in Mindanao, darunter Davao, General Santos und Zamboanga, kam es zu Flugausfällen. Bilder vom Flughafen General Santos zeigten Zerstörungen im Hauptterminal.

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Auch für Japan wurde eine Tsunamiwarnung herausgegeben. Der US-amerikanische Wetterdienst gab eine Tsunamiwarnung für Guam, die Nördlichen Marianen sowie Hawaii heraus. Auch für die Westküste der USA wurde eine mögliche Tsunamigefahr erkannt. Knapp drei Stunden nach dem Beben wurden die meisten Tsunami-Warnungen in entfernteren Gebieten aufgehoben, es blieb jedoch die Warnung vor starken Strömungen.

Am Montagmorgen hob das US-Tsunami-Warnzentrum seine Warnungen schliesslich wieder auf. Die Entwarnung kam mehrere Stunden nach dem Beben.

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