VRsLHEwiknudZK_poster.jpg
0:28
Erneuter Drohnenangriff der Ukraine:Ölraffinerie in Nischnekamsk in Russland steht in Flammen

Geheimdienste warnen
Russland baut Drohnenbasen in Nato-Reichweite

Russland rüstet auf: Neue Stützpunkte nahe der Nato-Grenze ermöglichen Drohnenangriffe bis zu 1000 Kilometer. Geheimdienste warnen vor möglichen Attacken auf Polen. Droht eine Eskalation durch den Kreml?
Kommentieren
1/4
Mit einer Recherche enthüllt die britischen Zeitung «Telegraph», dass der Kreml geheime Stützpunkte errichtet hat, von denen aus Drohnen tief in Nato-Gebiet abgefeuert werden können.
Foto: Getty Images

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Russland errichtet geheime Drohnenstützpunkte nahe Nato-Gebieten, laut «Telegraph»
  • Experten warnen vor möglichen Angriffen auf Polen und kritische Infrastruktur
  • 20 neue Abschussrampen: Drohnen erreichen Ziele in 1000 km Entfernung
Mattia_Jutzeler_Redaktor News_Blick_1.jpg
Mattia JutzelerRedaktor News

Kommt es bald zu einem russischen Angriff auf einen Nato-Staat wie Polen, Litauen oder Lettland? Eine Recherche der britischen Zeitung «Telegraph» enthüllte, dass der Kreml in letzter Zeit geheime Stützpunkte errichtet hat, von denen aus Drohnen tief in Nato-Gebiet abgefeuert werden können.

Einige dieser Abschussrampen werden bereits genutzt, um die Ukraine zu bombardieren. Experten warnen jedoch bereits davor, dass die Stützpunkte auch für Europa zur Gefahr werden können.

Putin könnte Angriffe in Polen planen

Europäische und US-amerikanische Geheimdienstmitarbeiter glauben demnach, dass Kremlchef Wladimir Putin (73) eine bewaffnete Provokation auf Nato-Boden in Betracht ziehe. So könnten etwa in Polen Raketen- oder Drohnenangriffe auf kritische Infrastrukturen durchgeführt werden. Russland könnte weiter versuchen, diese Attacken der Ukraine in die Schuhe zu schieben. Moskau hat bisher stets abgestritten, solche Angriffe durchführen zu wollen.

Einige der neuen Drohnenzentren wurden aus Militärbasen und zivilen Flughäfen umfunktioniert. Drei von ihnen befinden sich auf dem von Russland in der Ukraine eroberten Territorium. Ein Stützpunkt ist deutlich weiter nördlich als die anderen platziert und befindet sich in der Nähe der belarussischen Grenze.

Etwa 20 der neu installierten Abschussrampen weisen eine verlängerte Schiene auf, heisst es im Bericht des «Telegraph» weiter. Das würde darauf hindeuten, dass sie für den Start der neuesten Langstrecken-Angriffsdrohnen des Kremls geeignet sind, die Ziele in fast 1000 Kilometer Entfernung erreichen können.

In diesem Artikel erwähnt
Was sagst du dazu?
Heiss diskutiert
    Meistgelesen