Gebäude dem Erdboden gleichgemacht
Mehrere Tote nach heftigen Stürmen im Süden der USA

Mindestens neun Menschen sind durch schwere Unwetter im Süden der USA ums Leben gekommen. Für die nächsten Tage ist weiteres Extremwetter angesagt.
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Ein Tornado zerstörte am Wochenende viele Städte in den amerikanischen Südstaaten.
Foto: keystone-sda.ch

Lastwagen kippen um, Strom-Leitungen werden heruntergerissen und Hausdächer einfach weggefegt: Im Süden der USA haben heftige Stürme grosse Schäden angerichtet – mehrere Menschen starben dabei. 

Im nördlichen Texas gab es mindestens fünf Tote und Dutzende Verletzte. Unter anderem zerstörte ein Sturm in Cooke County nahe Dallas zunächst eine Raststätte an einer Schnellstrasse und wütete dann in einem Trailerpark, wie mehrere Sender unter Berufung auf den zuständigen Sheriff meldeten. Die Zahl der Opfer könnte nach dessen Einschätzung weiter steigen. Unter den Toten seien zwei Kleinkinder.

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Tote, Verletzte und Schäden gab es auch in Texas' Nachbarstaat Oklahoma. Verschiedene Sender berichteten unter Berufung auf zuständige Behörden von mindestens zwei Toten im Nordosten des Bundesstaates. Nach Angaben des Senders NBC News gingen über der Gegend Hagelkörner nieder, die in etwa die Grösse eines Tennisballs gehabt haben sollen. In Claremore, einer Kleinstadt mit rund 20'000 Einwohnern, wird es laut dem Sender CNN «für längere Zeit» keinen Strom geben.

Veranstaltung unterbrochen

In Arkansas soll es ebenfalls zwei Todesopfer gegeben haben. 

Für etliche weitere Gebiete wurden am Sonntag neue Unwetterwarnungen ausgesprochen. Wegen eines heranziehenden Gewitters verzögerte sich im weiter nördlich gelegenen Bundesstaat Indiana der Start des traditionsreichen Autorennens Indianapolis 500, kurz «Indy 500». Die Eröffnungszeremonie wurde Medienberichten zufolge unterbrochen und die Zuschauer dazu aufgefordert, die Tribüne zu verlassen.

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