Für Sicherheit wird garantiert
Putin lädt Selenski nach Moskau ein

Selenski und Putin könnten sich treffen: Russland zeigt sich offen für ein Gipfeltreffen in Moskau. Internationale Bemühungen für eine Friedenslösung im Ukraine-Krieg laufen seit Wochen auf Hochtouren.
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Putin zeigt sich offen für ein Gespräch mit dem ukrainischen Präsidenten. Er könne nach Moskau kommen.
Foto: AFP

Darum gehts

  • Russland bietet erneut Treffen zwischen Selenski und Putin in Moskau an
  • Selenski will brisante Themen wie Saporischschja direkt mit Putin klären
  • Trilaterale Gespräche in Abu Dhabi sollen am 1. Februar fortgesetzt werden
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Keystone-SDADie Schweizer Nachrichtenagentur

Russland gibt sich zum wiederholten Mal offen für ein Treffen des ukrainischen Präsidenten Wolodimir Selenski mit Kremlchef Wladimir Putin in Moskau.

Russland habe solche Kontakte nie abgelehnt, sagte Putins aussenpolitischer Berater, Juri Uschakow, dem kremlnahen Korrespondenten des Staatsfernsehens, Pawel Sarubin. Sarubin veröffentlichte ein Video des Interviews auf seinem Telegram-Kanal.

Russland garantiert Sicherheit

Uschakow sagte weiter, wenn Selenski wirklich zu einem Treffen bereit sei, könne er in die russische Hauptstadt Moskau kommen - das habe Putin mehrfach gesagt. Auch in Telefonaten des Kremlchefs mit US-Präsident Donald Trump sei so ein Treffen häufiger Thema gewesen.

Wichtig sei, dass der Kontrakt gut vorbereitet und auf Ergebnisse ausgerichtet sei, sagte Uschakow. Russland garantiere dem ukrainischen Präsidenten Sicherheit. Dabei ist für die ukrainische Seite klar, dass eine Reise Selenskis in die Hauptstadt des Feindes aus Sicherheitsgründen nicht infrage kommt.

Seit Wochen laufen intensive internationale Bemühungen

Der ukrainische Aussenminister Andrij Sybiha hatte zuvor in einem Interview gesagt, dass Selenski bereit sei, die intensivsten Fragen im Ringen um ein Ende des Ukraine-Kriegs mit Putin direkt zu besprechen. Dabei gehe es um Gebiete und das seit März 2022 von russischen Truppen besetzte Kernkraftwerk Saporischschja.

Uschakow bekräftigte die bisherige russische Position zu einem möglichen Treffen von Putin und Selenski. Schon in der Vergangenheit hatte Selenski mehrfach ein solches Format gefordert. Putin hatte im vergangenen September klargemacht, dass er nicht bereit sei, dafür irgendwohin zu reisen.

Seit Wochen laufen intensive internationale Bemühungen um eine Friedenslösung. In Abu Dhabi hatten am Wochenende trilaterale Gespräche zwischen Kiewer und Moskauer Unterhändlern unter Vermittlung der USA begonnen. Kremlsprecher Dmitri Peskow bestätigte, sie sollten am kommenden Sonntag fortgesetzt werden.

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