«Fehler passieren»
Trump gibt US-Angriff auf Iran-Schule mit 175 Toten zu

US-Bomben trafen am ersten Kriegstag eine Schule im iranischen Minab. 175 Menschen starben, darunter viele Kinder. Trump weist die Verantwortung zurück, räumt aber ein, dass Fehler passiert seien.
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Trump sprach gegenüber Reportern von «Fehlern, die im Krieg passiert sind».
Foto: AP Photo/Julia Demaree Nikhinson

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • US-Bomben trafen iranische Schule in Minab, 175 Tote, viele Kinder
  • Trump wies Verantwortung ab, nannte Angriff ein «Geheimdienst-Versagen»
  • Pentagon-Untersuchung läuft, 6 Revolutionsgarden-Gebäude ebenfalls zerstört
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Janine EnderliRedaktorin News

Tote Kinder, Raketen, verheerende Schäden: In den ersten Tagen nach Kriegsausbruch zwischen dem Iran und den USA bombardierten die US-Streitkräfte eine iranische Schule – 175 Menschen starben. 

Bei einem Auftritt in Frankreich wies Trump (80) die Verantwortung für die Attacke entschieden von sich. Er gab jedoch zu, dass im Iran-Krieg Dutzende Menschen durch US-Bomben ums Leben kamen. «Fehler passieren. Krieg ist grausam», sagte Trump vor seiner Abreise gegenüber Reportern.

Viele Kinder starben

Der Angriff auf die «Shajarah-Tayyebeh»-Grundschule in Minab im Südiran brachte laut Angaben des iranischen Regimes den Tod von mindestens 175 Menschen, darunter viele Kinder, mit sich. Diese Zahlen konnten bisher nicht unabhängig bestätigt werden.

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Dennoch stellt Trumps Aussage die bislang deutlichste Annäherung an eine US-Verantwortung für Todesopfer dar. «Niemand hat das absichtlich getan», fügte Trump hinzu.

Fehleinschätzung der Geheimdienste

Mehr als 100 Tage nach dem Angriff bleibt der Vorfall laut Trump Gegenstand einer Untersuchung des Pentagons. Er verwies auf Kriegsminister Pete Hegseth (46), als er gefragt wurde, ob Details der Untersuchung veröffentlicht werden.

Laut der «New York Times» haben US-Militärbeamte hinter verschlossenen Türen eingeräumt, dass amerikanische Streitkräfte den Angriff durchgeführt hatten. Sie bezeichneten das Ereignis als «Versagen des Geheimdienstes».

Die Schule lag in der Nähe eines Stützpunkts der iranischen Revolutionsgarden und war früher Teil desselben Geländes. Eine interne Untersuchung ergab, dass die Zielauswahl auf veraltetem Bildmaterial basierte, das die Schule nicht zeigte. Der Angriff zerstörte nicht nur das Schulgebäude, sondern traf auch mindestens sechs Gebäude der Revolutionsgarden durch präzise Luftschläge.

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