Darum gehts
- Britin in Thailand verschwunden, später in Georgien festgenommen
- Familie startete öffentliche Suchaktion, Vater reiste nach Bangkok
- 18-Jährige mit 14 Kilo Cannabis im Gepäck erwischt, drohen 20 Jahre Haft
Diese Geschichte kann man sich nicht ausdenken. Die Britin Bella May Culley (18) galt während ihrer Thailand-Ferien plötzlich als verschwunden – ihre Familie war ausser sich vor Sorge. Vom einen auf den anderen Moment war der Kontakt zu der jungen Frau abgebrochen.
Ihre Mutter Lyanne Kennedy schlug Alarm: Bella meldete sich sonst täglich, doch auf einmal kamen keine Nachrichten mehr an. In ihrer letzten Whatsapp-Nachricht am Samstagabend hatte Bella May Culley noch einen Videochat angekündigt – ein Versprechen, das nie eingelöst wurde.
Plötzlich tauchen Bilder auf
Ihr Vater reiste sofort aus Vietnam nach Bangkok, suchte verzweifelt nach seiner Tochter. Die Familie startete sogar eine öffentliche Suchaktion.
Die Suche war sogar erfolgreich. Allerdings wohl nicht so, wie die Familie sich das vorgestellt hatte. Plötzlich tauchten Bilder der 18-Jährigen auf: in Handschellen – und nicht in Thailand, sondern 6400 Kilometer entfernt in Georgien.
18-Jährige gibt an, schwanger zu sein
Die Teenagerin wurde am Flughafen von Tiflis festgenommen. Im Gepäck: 14 Kilo Cannabis und weitere Pakete Haschisch, professionell vakuumverpackt. Vor Gericht gab die junge Frau am Dienstag an, schwanger zu sein. Später berief sie sich auf ihr Recht zu schweigen und machte keine weiteren Angaben mehr. Bella May wird sich nun einer medizinischen Untersuchung unterziehen, bei der die Ärzte den Wahrheitsgehalt ihrer Behauptungen prüfen werden, schreibt die «Daily Mail».
Laut ihres Anwalts ist die Teenagerin derzeit «total verwirrt und verängstigt». Ihr Vater ist nun von Thailand weiter nach Tiflis gereist.
Es drohen bis zu 20 Jahre Haft
Culley drohen bis zu 20 Jahren Haft, eine Kaution wurde abgelehnt. Warum die junge Frau plötzlich in Drogengeschäfte involviert ist, bleibt unklar. Zuvor postete Bilder von sich beim Scuba Diving und Töfffahren in Thailand und den Philippinen.
Die britische Regierung ist eingeschaltet, unterstützt die Familie diplomatisch.