Darum gehts
- Serbien plant 2027 die weltweit grösste Fachmesse in Belgrad mit 130 Ländern
- 600'000 Quadratmeter Messefläche und 8000 Programme in 93 Tagen geplant
- 451 Delegierte aus 138 Ländern trafen sich am Donnerstag in Belgrad
Die serbische Regierung will im nächsten Jahr hoch hinaus. Die Fachmesse Expo 2027 soll die grösste Ausstellung in der Geschichte der Fachmessen werden und die weltweit grösste Veranstaltung im kommenden Jahr. Das erklärte der erste stellvertretende Ministerpräsident und Finanzminister Siniša Mali im März bei der Eröffnung des zweiten Treffens für die internationalen Teilnehmer der Expo 2027.
Serbien sei bereit, den Teilnehmern jede erforderliche Unterstützung zukommen zu lassen, betonte der Finanzminister. Gastfreundschaft und wirtschaftliche Entwicklung seien dabei wichtige Ziele der Veranstaltung.
«Die Welt ist heute in Belgrad, und Belgrad ist die Welt im Kleinen. Und angesichts der grossen Spannungen in der Welt ist dies vielleicht das wahre Bild davon, wie die Welt aussehen sollte, aber auch ein Vorgeschmack darauf, was uns in Serbien in den kommenden Jahren erwartet», so die zuversichtliche Prognose des Finanzministers.
130 Länder nehmen teil
«Das bedeutet, dass wir die grösste Fachmesse in der Geschichte der Fachmessen haben werden, da bereits 130 Länder ihre Teilnahme im nächsten Jahr bestätigt haben», sagte Mali. Er fügte hinzu, dass sich die Teilnehmer im nächsten Jahr auf der Expo versammeln würden, «um gemeinsam für eine schönere und bessere Welt, ein friedlicheres und stabileres Leben sowie eine schönere und bessere Umwelt einzutreten.»
«Gleichzeitig ist die Veranstaltung im nächsten Jahr das grösste Ereignis des Jahres weltweit. Für 2027 sind also mehrere Dinge geplant, und ich hoffe, dass es mit dem Frieden, der in die Welt einkehren wird, eine Gelegenheit sein wird, erneut ein Bild grosser Solidarität für die ganze Welt zu zeigen», betonte Mali. Er äusserte sich auch zu den Arbeiten am Expo-Komplex und erklärte, dass diese planmässig voranschritten und die Schlüssel zu den Pavillons den teilnehmenden Ländern bis zum 1. Dezember übergeben werden könnten, wie in den Verträgen festgelegt.
Die Schweiz ist mehr als Schokolade
Auch die Dimensionen der Fachmesse führte der Finanzminister aus. «Dort entstehen 600'000 Quadratmeter an verschiedenen Einrichtungen, aber ich verspreche Ihnen, dass wir bereit sein werden und dass Serbien sich als verantwortungsbewusst und erfolgreich bei der Erfüllung seiner Versprechen erweisen wird», so Mali. Er fügte hinzu, dass Serbien stolz auf sein Partnerschaftsprogramm mit der grossen Zahl von Ländern sei, die an der kommenden Expo teilnehmen werden.
Auch die Schweiz wird teilnehmen. Und will sich dabei als ein Land präsentieren, das mehr ist als nur Schokolade, Uhren und die Alpen. «Sie ist ein Land der Innovation, Kultur und des Sports, wo Tradition und Zukunft aufeinandertreffen. Auf der EXPO 2027 in Belgrad können Besucher die verborgenen Seiten der Schweiz entdecken und den Reichtum an Klängen, Bewegungen und Ideen erkunden, die dieses einzigartige Land prägen», heisst es auf der Seite des Veranstalters.
Dieser Artikel erschien zuerst auf blic.rs. Das serbische Newsportal gehört wie Blick zu Ringier.