Die staatliche Nachrichtenagentur Tass schrieb von neun toten Säuglingen, die Agentur Ria Nowosti sogar von zehn toten Babys. Sie beriefen sich auf Quellen im Gesundheitswesen des Gebietes Kemerowo.
Das Staatliche Ermittlungskomitee der Region eröffnete ein Verfahren wegen Fahrlässigkeit des medizinischen Personals. Die Geburtsstation Nr. 1 der städtischen Klinik sei geschlossen worden, weil bei Mitarbeitern verstärkt Erreger von Atemwegskrankheiten nachgewiesen worden seien, berichtete Ria Nowosti.
Die Stadt Nowokusnezk im Kohle- und Industrierevier Kusbass hat eine halbe Million Einwohner und liegt etwa 3100 Kilometer östlich der russischen Hauptstadt Moskau.
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