Von zerstückelten Eritreerin (†32)?
Müllsammler findet abgetrennten Frauenkopf in Olpe (D)

Grausiger Fund bei Olpe: Müllsammler entdeckten am Samstag einen abgetrennten Frauenkopf – mutmasslich gehört er der zerstückelten Eritreerin (32). Ihre Hände waren bereits im November 2025 nahe einer Autobahn gefunden worden.
Der Kopf wurde unweit der abgetrennten Hände nahe einer Autobahn gefunden.
Foto: Screenshot / Google
RMS_Portrait_AUTOR_758.JPG
Natalie ZumkellerRedaktorin News

Ein grausiger Fund erschütterte am Samstagvormittag ein Waldstück bei Olpe (NRW): Müllsammler entdeckten in einem Sack den abgetrennten Kopf einer Frau. Laut «Bild» handelt es sich vermutlich um den Schädel einer 32-jährigen Eritreerin, die im Juli 2025 Mutter und nur wenige Monate später getötet wurde. 

Bereits im November vergangenen Jahres waren ihre abgetrennten Hände auf der Sauerlandlinie gefunden worden – auf der Fahrbahn, offenbar aus einem fahrenden Auto geworfen. Der nun entdeckte Schädel lag nur wenige Kilometer von diesem Fundort entfernt.

Ehemann dringend tatverdächtig

Tatverdächtig ist ihr Ehemann (41), ebenfalls aus Eritrea, der seit Monaten in Untersuchungshaft sitzt. Ihm wird vorgeworfen, seine Frau brutal ermordet und zerstückelt zu haben. Laut «Bild» galt der 41-Jährige einst als Musterbeispiel für Integration. 2016 wurde er in lokalen Medien noch als «Fachmann für alle Fälle» gelobt, als er in einem Unternehmen in Rheinbach (NRW) als Elektrohelfer arbeitete. 

Doch seine Vergangenheit wirft Fragen auf: Nach einer Verurteilung wegen gefährlicher Körperverletzung im Jahr 2017 reiste er, trotz angeblicher politischer Verfolgung in Eritrea, zurück in sein Heimatland. Dort heiratete er nach eritreischem Recht und holte seine Frau nach Deutschland.

Hände bereits zuvor gefunden

Im November 2025 begann das schreckliche Verbrechen, das nun die Behörden vor ein düsteres Puzzle stellt. Eine Autofahrerin meldete damals «unbekannte Gegenstände» auf der Autobahn 45. Es stellte sich heraus, dass es sich um die Hände der 32-Jährigen handelte. Durch Fingerabdrücke identifizierte die Polizei die Leichenteile und ordnete sie der jungen Mutter zu, die bereits als vermisst galt. 

Einen Tag zuvor war ihr drei Monate altes Baby in einem Kinderwagen in Hessen gefunden worden, unverletzt, aber allein gelassen. Ein Mönch des Klosters Kröffelbach hatte das Kind entdeckt, zusammen mit Zetteln, auf denen Name und Geburtsdatum des Babys notiert waren. Später wurde auch der Torso der Frau gefunden. Der Kopf blieb bis zum Samstag verschwunden. Die Ermittlungen gegen den Ehemann laufen weiterhin.

Heiss diskutiert
    Meistgelesen