Aufnahmen aus Helikopter zeigen Ausmass der Zerstörung
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Nach Erdrutsch in Molise:Aufnahmen aus Helikopter zeigen Ausmass der Zerstörung

Erdrutsch in Italien
«Das Land ist faktisch in zwei Hälften gespalten»

Ein massiver Erdrutsch in Italien hat den Verkehr lahmgelegt und die Region faktisch geteilt. Präsident Francesco Roberti fordert dringende Massnahmen, um Sicherheit und Verbindungen wiederherzustellen.
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Nach heftigen Regenfällen kam es zu einem Erdrutsch in Italien.
Foto: imago/ZUMA Press

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Erdrutsch in Molise am Dienstag spaltet Italien in zwei
  • 4 Quadratkilometer betroffen, Infrastruktur wie A14 und Eisenbahn gefährdet
  • Mindestens 15 Erdrutsche von 1906 bis 2015 in dieser Region registriert
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Johannes HilligRedaktor News

«Das Land ist faktisch in zwei Hälften gespalten», erklärte Francesco Roberti, Präsident der Region Molise, bei seinem Besuch vor Ort, wie «Corriere dell'Economia» berichtet.

Ein gewaltiger Erdrutsch hat in der italienischen Region am Dienstag die Infrastruktur lahmgelegt und eine nationale Notlage ausgelöst. Die Tage zuvor hatte es stark geregnet.

Der Erdrutsch betrifft einen strategischen Verkehrsknotenpunkt zwischen Nord- und Süditalien und bedroht wichtige Infrastrukturen wie die Autobahn A14, die Adriastrasse und die Eisenbahnlinie.

Bis zum Küstenstreifen

Laut Roberti handelt es sich um eines der grössten Erdrutschphänomene Europas, gekennzeichnet durch eine langsame, aber tiefgreifende Rotationsverschiebung, die sich über eine Fläche von rund 4 Quadratkilometern erstreckt und eine Front von etwa 2 Kilometern aufweist.

Passiert ist es in den italienischen Abruzzen an der Adriaküste.

Diese Bewegung gefährdet sowohl den Strassen- als auch den Schienenverkehr und reicht vom bewohnten Gebiet bis hin zum Küstenstreifen.

«Priorität liegt nun darin, den Notstand zu bewältigen»

Während die Behörden daran arbeiten, die Situation unter Kontrolle zu bringen, sind ANAS und Autostrade bemüht, alternative Routen auf normalen Strassen bereitzustellen, um den Verkehr so schnell wie möglich zu normalisieren.

Sicherheits- und Wiederherstellungsmassnahmen haben oberste Priorität, doch die Herausforderungen sind enorm. Roberti betonte: «Die Priorität liegt nun darin, den Notstand zu bewältigen.»

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Die Region Molise liegt in den Abruzzen und verfügt über Strandabschnitte an der Adriaküste. Die Region ist kein klassisches Massenziel, als Geheimtipp aber durchaus bei Touristen und Naturfreunden beliebt.

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