Darum gehts
- Ex-FBI-Chef Robert Mueller stirbt mit 81 Jahren, Familie bestätigt
- Mueller litt an Parkinson, leitete vor einigen Jahren Russland-Ermittlungen gegen Trump
- Trump nannte Untersuchung «Hexenjagd» und freut sich am Samstag über Muellers Tod
Der frühere FBI-Chef Robert Mueller ist gestorben. Das berichten die Nachrichtenagentur AP und der US-Sender MS Now übereinstimmend. Er wurde 81 Jahre alt.
Mueller wandelte als die wichtigste Strafverfolgungsbehörde der USA nach den Anschlägen vom 11. September 2001 in eine Anti-Terror-Einheit um. Später untersuchte er als Sonderermittler die Verbindungen zwischen Russland und der ersten Präsidentschaftskampagne des heutigen US-Präsidenten Donald Trump (79). «Mit tiefer Trauer teilen wir mit, dass Bob am Freitagabend verstorben ist», schrieb seine Familie am Samstag in einer Mitteilung.
Die Todesursache war zunächst nicht bekannt. Mueller soll aber seit Jahren an Parkinson gelitten haben.
Trump erfreut über Muellers Tod
Mueller, dessen zweijährige Untersuchung 2019 zu dem Schluss kam, dass Russland sich in die Wahl eingemischt hatte, um Donald Trumps Wahlkampf 2016 zu begünstigen, war von 2001 bis 2013 FBI-Direktor. Das Justizministerium ernannte ihn 2017 zum Sonderermittler, um die sich ausweitenden Ermittlungen zu leiten, nachdem Trump FBI-Direktor James Comey (65) entlassen hatte.
Trump bezeichnete die Mueller-Untersuchung immer wieder als «Hexenjagd», «Betrug» und «Schwindel». Trump schrieb am Samstag auf seiner Plattform Truth Social über Muellers Tod: «Gut, ich bin froh, dass er tot ist. Er kann unschuldigen Menschen nicht länger schaden!»