Er will sich wieder wählen lassen
Nigel Farage tritt aus Briten-Parlament zurück

Paukenschlag in Grossbritannien: Nigel Farage legt sein Mandat als Abgeordneter nieder – will jedoch bei einer dadurch ausgelösten Nachwahl erneut antreten. Den Schritt bezeichnet Farage als Kampf gegen das politische Establishment.
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Nigel Farage tritt zurück und möchte sich erneut wählen lassen.
Foto: IMAGO/ZUMA Press

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Nigel Farage kündigt Rücktritt als Abgeordneter an, fordert Nachwahl in Clacton
  • Farage sieht Nachwahl als Entscheidung «Volk gegen Establishment», will erneut kandidieren
  • Reform UK führt aktuell Umfragen in Grossbritannien an mit 28 Prozent
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Janine EnderliRedaktorin News

Der britische Politiker Nigel Farage (62) hat am Dienstag seinen Rücktritt als Abgeordneter angekündigt. Der Parlamentarier für den Wahlkreis Clacton will damit eine Nachwahl erzwingen – und bei dieser erneut kandidieren. Der Chef der Rechtspopulisten stand zuletzt massiv in der Kritik. 

«Heute werde ich als Abgeordneter für Clacton-on-Sea zurücktreten und damit eine Nachwahl auslösen», sagte Farage auf einer Pressekonferenz, die über den Youtube-Kanal seiner Partei Reform UK übertragen wurde.

«Volk gegen Establishment»

Die Nachwahl bezeichnete Farage als Abstimmung «Volk gegen das Establishment». Sie biete den Wählern die Gelegenheit, dem politischen Establishment eine klare Absage zu erteilen. Deshalb werde er selbst erneut als Kandidat antreten. Er möchte damit bezwecken, dass das Volk über sein politisches Schicksal entscheidet. 

Dem Vorsitzenden der britischen Rechtspopulisten wurde zuletzt vorgeworfen, finanzielle Spenden nicht gemeldet zu haben. Die Partei Reform UK führt derzeit in Grossbritannien die Umfragen an. 

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