Ein historisches Relikt aus dem Zweiten Weltkrieg wurde beschädigt, als das Team von US-Verteidigungsminister Pete Hegseth (46) versuchte, es ohne professionelle Hilfe zu zügeln.
Wie die «Washington Post» berichtete, handelt es sich um einen über 70 Zentimeter grossen Globus, der angeblich von General Dwight D. Eisenhower während des Zweiten Weltkrieges genutzt wurde und im Pentagon aufbewahrt wird.
Hegseth schickte Mitarbeiter
Der Verteidigungsminister wollte den wertvollen Globus aus den 1930er-Jahren in sein Büro bringen lassen. Unter normalen Umständen wäre ein solcher Umzug von geschulten Kuratoren organisiert worden.
Hegseth aber soll sein eigenes Team damit beauftragt haben. Der Globus rollte vom Sockel und bekam ein grosses Loch in der Nähe der Antarktis. Wie gross der Schaden genau ist, zeigen Fotos, die der «Washington Post» zugespielt wurden.
Globus bleibt, wo er ist
Ein Sprecher der US-Armee bestätigte auf Anfrage der Zeitung: «Der Globus wurde bei einem Umzugsversuch am 3. Februar beschädigt.» Neben dem Loch sei auch die Drehhalterung des Globus von der Metallbasis gelöst worden. Der Umzug wurde daraufhin abgebrochen, und der Globus verblieb an seinem ursprünglichen Platz.
Ein Vertreter des Verteidigungsministeriums schrieb der «Washington Post» später: «Unfälle passieren. Wir sind dankbar, dass niemand verletzt wurde, und der Globus wird repariert.»
Spott und Kritik für Hegseth
Das beschädigte Stück gilt als eines von zwei «Eisenhower-Globen» im Besitz der US-Armee. Der Vorfall sorgte für Spott und Kritik innerhalb des Pentagons. Kritiker werfen Hegseth vor, eine Vorliebe für den Zweiten Weltkrieg zu haben und dabei oft impulsiv zu handeln.