Tragödie in der Marmararegion: Vor der türkischen Küste in Höhe der Stadtgemeinde Silivri hat sich ein Schiffsunglück ereignet, wie die türkische Generaldirektion für Seeverkehr auf der Plattform X vermeldete. Um 3.26 Uhr Ortszeit sei demnach ein Notsignal vom Frachter «Tuğberk İmamoğlu» empfangen worden. Um 3.41 Uhr meldete sich dann der Kapitän des Tankers «Alsu» mit einem Funkspruch, dass das Schiff gegen 3.15 Uhr mit einem unbekannten Schiff kollidiert sei. Die Daten zeigten, dass beide Frachtschiffe miteinander kollidiert waren.
«Such- und Rettungsmassnahmen wurden umgehend eingeleitet, wobei die erste maritime Einheit um 4.10 Uhr ihren Einsatz in dem Gebiet aufnahm», hiess es weiter in der Nachricht der türkischen Generaldirektion. Da das Schiff «Tuğberk İmamoğlu» auf keine Anrufe reagierte, wird davon ausgegangen, dass das Schiff gesunken ist.
Suche nach vermissten Besatzungsmitgliedern
14 Teams der Generaldirektion für Küstensicherheit und des Küstenwachkommandos sowie ein Helikopter suchen nun im Grosseinsatz nach dem versunkenen Schiff und den vermissten Besatzungsmitgliedern. Auch der Tanker «Alsu» beteiligt sich aktiv an der Such- und Rettungsaktion.
Die Rettungsausrüstung des Schiffes «Tuğberk İmamoğlu», einschliesslich der Rettungsboote für die zehn Besatzungsmitglieder wurde auf der Meeresoberfläche geortet. Leider wurden darin jedoch keine Besatzungsmitglieder entdeckt.
Der Tanker «Alsu» war mit geladenen 2999 Tonnen Motoröl auf dem Weg von Kocaeli nach Aliağa, der Frachter «Tuğberk İmamoğlu» transportierte 4199 Tonnen Stahlblechrollen von İskenderun nach Karadeniz Ereğli.
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