Darum gehts
- 58-jähriger Schweizer starb am Fuji
- Ersthilfe und Bergrettung scheiterten, Ursache für Zusammenbruch bleibt unklar
- Erstes Todesopfer der Bergsteiger-Saison 2026 am 3776 Meter hohen Vulkan
Tragödie auf Japans höchstem Berg: Ein Schweizer (†58) ist am Dienstag beim Aufstieg auf den Fuji gestorben. Er war mit seinem Sohn auf der Fujinomiya-Route unterwegs, als er plötzlich stürzte und gesundheitliche Probleme bekam. Das berichten mehrere japanische Medien.
Auf rund 3010 Metern Höhe suchte der Mann eine Berghütte auf. Dort verlor er das Bewusstsein. Das Personal reagierte sofort und setzte einen Defibrillator ein. Der Schweizer konnte kurzzeitig wieder atmen, doch sein Zustand verschlechterte sich rapide.
99-Jährige musste gerettet werden
Bergretter rückten aus und transportierten den Mann mit einem Bulldozer ins Tal. Im Spital konnten ihn die Ärzte nicht mehr retten. Warum der 58-Jährige zusammenbrach, ist unklar.
Die örtliche Polizei reagiert mit einem dringenden Appell an alle Bergsteiger, ihre Touren zu unterbrechen, sollte das Wetter den Auf- und Abstieg nicht möglich machen oder die körperliche Verfassung es nicht zulassen.
Am Mount Fuji kommt es immer wieder zu Notfällen. Eine Tage zuvor stürzte eine 99-jährige Frau und musste gerettet werden. Kürzlich brachten Retter zudem einen erschöpften 84-Jährigen in Sicherheit.