Darum gehts
- Vor einer Woche tötete ein Mann eine Frau mit einem Hammer
- Der Täter war illegal eingereist
- Trump veröffentlicht das Video der Tat auf Truth Social
Der Vorfall, der sich vor rund einer Woche an einer Tankstelle in Fort Myers, Florida, ereignete, erschüttert die USA. Die Bilder einer Überwachungskamera halten fest, wie ein 40-jähriger Haitianer zunächst auf ein parkiertes Auto einschlägt.
Als die Autobesitzerin – laut Medienberichten eine zweifache Mutter aus Bangladesch – aus dem Shop tritt, um ihn zur Rede zu stellen, eskaliert die Situation sofort: Der Mann schlägt ihr unvermittelt mit einem Hammer gegen den Kopf. Selbst als die Frau bereits regungslos am Boden liegt, schlägt er zu. Insgesamt sieben Mal.
Für Donald Trump ist der Fall kein isoliertes Verbrechen, sondern das direkte Resultat eines politischen Versagens. Der Hauptschuldige: sein Vorgänger Joe Biden (83).
Er hat das Video in der Nacht auf Freitag auf seiner Plattform Truth Social veröffentlicht. Da hat er über 12 Millionen Follower, die das sehen können. Er schreibt dazu: «Ein krimineller illegaler Einwanderer aus Haiti, der von dem schlechtesten Präsidenten der Geschichte, dem korrupten Joe Biden, und den radikalen Demokraten ins Land gelassen wurde, hat gerade eine unschuldige Frau mit einem Hammer zu Tode geprügelt.»
Biden-Regierung gewährte Aufenthalt
Der Täter war 2022 in die USA eingereist. Trotz eines bereits vorliegenden Ausweisungsbescheides konnte er aufgrund des von der Biden-Administration verlängerten Schutzstatus im Land bleiben. Für Trump ist dies der Beleg für seine These, die USA verwandelten sich in eine «Müllhalde» für Kriminelle aus aller Welt. Trump: «Wenn man die Dritte Welt importiert, wird man selber zur Dritten Welt.»
Trump rät seinen Lesern in seinem Post ausdrücklich davon ab, sich das unten angefügte Video anzusehen. «Es ist so schrecklich, aber ich fühlte mich verpflichtet, es zu veröffentlichen, damit die Menschen sehen können, was die Demokraten schützen und was in unser Land kommen will.»
Dass Trump ein derart grausames Video unzensiert postet, zeigt: In einem tief gespaltenen Land wird das Sterben einer unschuldigen Frau für einen hochemotionalen Wahlkampf-Content missbraucht. Die Grenze zwischen berechtigter Sicherheitsdebatte und der Hilfe für Bedürftige ist damit vollends verwischt.