Darum gehts
- Premier Burnham tauschte Nachrichten mit falscher US-Stabschefin aus
- Sorge wegen möglichem Hackerangriff auf Susie Wiles’ Telefon erneut gestiegen
- Wiles' Telefonkontakte wurden 2025 laut FBI-Bericht gehackt
Sicherheitsfauxpas an der Downing Street: Der britische Premierminister Andy Burnham (56) hat nach einem Bericht von «Politico» Nachrichten mit einer Person ausgetauscht, die sich fälschlich als Susie Wiles (69), Stabschefin des Weissen Hauses und enge Vertraute von US-Präsident Donald Trump (80), ausgegeben hatte. Das Nachrichtenportal bezieht sich dabei auf Informationen von vier Regierungsbeamten. Erst nach mehreren ausgetauschten Nachrichten soll der Premierminister schliesslich die Täuschung erkannt haben.
«Zu nationalen Sicherheitsfragen geben wir keinen Kommentar ab», hiess es von einem Mediensprecher an der Downing Street gegenüber «Politico». Eine der Quellen aus Regierungskreisen betonte gegenüber dem Nachrichtenportal, dass die ausgetauschten Nachrichten «ohne Bedeutung» gewesen seien. Dennoch schien die britische Botschaft in Washington besorgt genug, um den Vorfall dem Weissen Haus zu melden.
Sorge um erneuten Hackerangriff auf Wiles stieg
Besonders brisant: Wegen des Vorfalls stieg die Sorge, dass Wiles' Telefon erneut gehackt worden sein könnte. Das Weisse Haus lehnte eine Stellungnahme gegenüber «Politico» ab. Bereits 2025 hatten das Weisse Haus und das FBI eine Untersuchung eingeleitet, nachdem US-Senatoren, Gouverneure und Geschäftsleute Anrufe und Nachrichten von jemandem erhalten hatten, der vorgab, Wiles zu sein. Laut einem Bericht des «Wall Street Journal» hatte Wiles damals gegenüber Mitarbeitern bestätigt, dass ihre Telefonkontakte gehackt worden seien.
Was genau in den gefälschten Nachrichten an Burnham besprochen wurde und wann genau die Kommunikation stattfand, bleibt unklar. Der Vorfall wurde streng vertraulich behandelt. Burnham war am 20. Juli zum Premierminister ernannt worden.