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«Dystopische Bilder»:Videos zeigen Berlin ohne Strom

Blackout gerade erst vorbei
Neue Anschlagsdrohung gegen Berliner Stromnetz aufgetaucht

Nach dem Blackout in Berlin löste eine neue Drohung der linksextremen «Vulkangruppe» einen Polizeieinsatz im Bezirk Marzahn-Hellersdorf aus. Der Staatsschutz prüft die Echtheit der Ankündigung, die auf «Indymedia» veröffentlicht und wieder gelöscht wurde.
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Die Berliner Polizei rückte am Donnerstag in den Bezirk Marzahn-Hellersdorf aus. (Symbolbild)
Foto: imago/Stefan Zeitz

Darum gehts

  • Polizei-Einsatz in Berlin nach Drohung auf Portal «Indymedia» am Donnerstag
  • Linksextreme «Vulkangruppe» kündigte Angriff auf Stromleitungen mit Zeitschaltuhr an
  • Seit 2011 verübte die Gruppe rund 12 Anschläge auf Stromversorgung
Die künstliche Intelligenz von Blick lernt noch und macht vielleicht Fehler.
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Marian NadlerRedaktor News

Keine Atempause für die Sicherheitsbehörden in der deutschen Hauptstadt: Kaum war das von einem Stromausfall betroffene Gebiet wieder an das Stromnetz angeschlossen, hat die Ankündigung eines neuen Strom-Anschlags einen Grosseinsatz der Polizei im Bezirk Marzahn-Hellersdorf ausgelöst. Das berichtet «Bild» am Donnerstag. 

In der Nacht zu Donnerstag tauchte laut «Tagesspiegel» auf der linken Plattform «Indymedia» eine Ankündigung auf, die angeblich von der linksextremistischen «Vulkangruppe» stammen soll. Demnach sollten Stromleitungen in den östlichen Bezirken Berlins mit einer Zeitschaltuhr angegriffen werden. Wenige Stunden nach Veröffentlichung wurde das Schreiben allerdings gelöscht.

«Vulkangruppe» hat keinen einzelnen Anführer

Ein Polizeisprecher teilte gegenüber «Bild» mit, der Staatsschutz untersuche das Schreiben auf seine Echtheit. Normalerweise werde das Portal «Indymedia» nur nach Anschlägen genutzt.

Am Donnerstagnachmittag rückte ein Grossaufgebot der Polizei in das beschriebene Gebiet aus. Unterstützt wurden die Beamten von Experten des Verteilnetzbetreibers Stromnetz Berlin. Stromleitungen und Verteileranlagen wurden kontrolliert. Wie «Bild» schreibt, wurde bislang aber nichts Verdächtiges entdeckt. 

Seit 2011 sollen Mitglieder der Bewegung «Vulkangruppe» etwa ein Dutzend Anschläge auf Kabelschächte und die Stromversorgung verübt haben. Das deutsche Bundesamt für Verfassungsschutz gibt an, dass die «Vulkangruppe» keine einheitliche Führung hat.

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