Hier werden Raketen abgefeuert
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Konflikt eskaliert:Hier werden Raketen abgefeuert

Bis Taliban sich Terror entsagen
Konflikt zwischen Pakistan und Afghanistan eskaliert

In der Nacht eskalierte der Konflikt zwischen Afghanistan und Pakistan. 274 Taliban-Kämpfer und 12 pakistanische Soldaten starben. Russland zeigt sich besorgt und fordert beide Seiten zu Verhandlungen auf.
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De Konflikt zwischen den Nachbarstaaten Pakistan und Afghanistan eskalierte weiter.
Foto: AP

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Gefechte zwischen Afghanistan und Pakistan eskalieren nach Taliban-Offensive in der Nacht
  • 274 Taliban-Kämpfer getötet, 12 pakistanische Soldaten gefallen, 74 Stellungen zerstört
  • Russland bietet Vermittlung an und bereitet Besuch des pakistanischen Premiers vor
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Ein seit Wochen schwelender Konflikt zwischen Afghanistan und Pakistan ist in der Nacht offen eskaliert. Nach einer Offensive der Taliban kam es zu heftigen Gefechten zwischen den Nachbarländern. Das pakistanische Militär sprach von einem «effektiven, umgehenden und brutalen» Gegenschlag.

Laut einem Militärsprecher wurden 274 Taliban-Kämpfer getötet und mehr als 400 verletzt. 74 afghanische Stellungen seien zerstört, 18 eingenommen worden. Die afghanische Seite habe unter anderem mit Drohnen und Artillerie angegriffen. Auf pakistanischer Seite kamen den Angaben zufolge 12 Soldaten ums Leben, 27 wurden verletzt. Die Zahlen waren zunächst nicht unabhängig überprüfbar.

Pakistan spricht von «offenem Krieg»

Islamabad wirft Kabul vor, islamistische Terroristen zu beherbergen, die in Pakistan Anschläge verüben. Solange sich die Taliban in Afghanistan nicht von Extremisten im Nachbarland abwendeten, werde der laufende Militäreinsatz nicht beendet, hiess es aus dem Verteidigungsministerium. Der pakistanische Verteidigungsminister Khawaja Muhammad Asif (76) bezeichnete die Lage als «offenen Krieg».

Im Gegensatz zum Taliban-Sprecher Sabiullah Mudschahid äusserte sich die pakistanische Seite nicht zu möglichen Dialogbemühungen. Die Taliban bestreiten die Vorwürfe, Terroristen zu schützen.

Russland zeigt sich besorgt

Auch an der Grenze zum Erzfeind Indien sind pakistanische Sicherheitskräfte in Alarmbereitschaft. Die beiden Atommächte waren im vergangenen Frühjahr direkt militärisch aneinandergeraten. Pakistan stellt militante Gruppen im eigenen Land wiederholt als Stellvertreter Indiens dar, Neu-Delhi weist dies zurück.

Angesichts der militärischen Konfrontation zeigte sich Russland besorgt und rief zu Gesprächen auf. «Wir fordern die mit uns befreundeten Länder Afghanistan und Pakistan auf, von einer gefährlichen Konfrontation abzulassen und auf politisch-diplomatischem Weg an den Verhandlungstisch zurückzukehren», sagte die Sprecherin des russischen Aussenministeriums, Maria Sacharowa (50).

Der russische Diplomat Samir Kabulow (71) erklärte laut der staatlichen Agentur Ria Nowosti, eine russische Vermittlung könne geprüft werden, sofern beide Seiten darum ersuchten. Russland hatte im Juli 2025 als erster Staat die Taliban-Regierung anerkannt und unterhält zugleich enge Beziehungen zu Pakistan. Kremlsprecher Dmitri Peskow (58) bestätigte, dass ein Besuch des pakistanischen Premierministers Shehbaz Sharif (74) vorbereitet werde; ein Termin stehe noch nicht fest.


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