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Verschwundene Flieger und Schiffe:Diese kuriosen Theorien gibts rund um das Bermuda-Dreieck

Küstenwache findet Trümmer im Meer
Gulfstream-Jet in Bermuda-Dreieck abgestürzt

Am Samstag ging der Kontakt zu einer Gulfstream-Maschine im Bermuda-Dreieck verloren. Die US-Küstenwache fand später Trümmer im Meer.
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An Bord der Maschine waren sechs Personen. (Symbolbild)
Foto: Sven Thomann

Dem Bermuda-Dreieck hängt der Ruf nach, dass es auch bei besten Wetterbedingungen Flugzeuge und Schiffe schluckt – wie aus dem Nichts. So passierte es auch am frühen Samstagmorgen (Ortszeit), als ein Gulfstream-Jet von Bermuda nach Boston verschwand.

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Die US-Luftfahrtbehörde verlor den Kontakt zu der Maschine, wie unter anderem das amerikanische Nachrichtenportal News18 berichtet. Das Flugzeug soll kurz vor seinem Verschwinden mehrere Tausend Meter an Höhe verloren haben. Kurz nach 1 Uhr morgens sackte die Maschine laut Daten von FlightAware innerhalb von etwa drei Minuten von 24'000 (rund 7315 Meter Höhe) Fuss auf eine Höhe von 11'000 Fuss (rund 3352 Meter) ab, bevor sich die Lage wieder stabilisierte.

Später sichtete die US-Küstenwache im Meer treibende Trümmer der offenbar abgestürzten Maschine – die Blackbox konnte bisher nicht geborgen werden, wie bei einer Medienkonferenz am Sonntagmorgen (Ortszeit) in Boston bekannt gegeben wurde. Von den sechs Personen an Bord fehlt weiter jede Spur. An Bord des medizinischen Transportflugs waren zwei Passagiere und vier Crew-Mitglieder, darunter zwei Sanitäter und zwei Piloten. Bei den Crew-Mitgliedern handelt es sich um Kanadier, die Passagiere – ein Patient aus Bermuda und dessen Angehöriger – stammen aus Bermuda, teitle der Betreiber Latitude Air Ambulance gegenüber der «Canadian Press» mit.

Notfall gemeldet

Kurz vor dem Verschwinden meldete der Pilot Probleme an Bord, wie die «New York Post» beichtet. «Sie fliegen blind. Haben Sie das gesagt?», fragte der Fluglotse, der offenbar Mühe hatte, den Piloten zu verstehen. Die Antwort des Piloten war nicht zu hören.

«Die Verbindung ist etwas schwach, daher habe ich Ihre Antwort nicht verstanden», sagte der Fluglotse. Dann bestätigte er, dass der Pilot einen Notfall gemeldet hatte.

Maschine offenbar in Sturm geflogen

Die ehemalige Generalinspektorin des Verkehrsministeriums, Mary Schiavo, erklärte gegenüber der Nachrichtenagentur Associated Press, dass das Flugzeug möglicherweise mitten in einem Sturm die Kontrolle über seine Navigationsinstrumente verloren habe.

«Bei diesem starken Sinkflug ist etwas Schlimmes passiert, und sie sind in diesen heftigen Sturm hineingeflogen. Es ist ein schrecklicher Ort, um den Ausfall der Instrumente zu erleiden und blind zu fliegen», sagte Schiavo. Man verliere dabei leicht die Orientierung – auch räumlich. «Man weiss nicht mehr, ob man dreht, steigt oder sinkt.»

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