Darum gehts
- Schweizer (67) in Thailand wegen Verdachts auf Kindesmissbrauch festgenommen
- Beschuldigter soll sich 2022 an neunjährigem Mädchen vergangen haben
- Zweiter Schweizer (41) in Thailand verhaftet
Im thailändischen Pattaya ist am Dienstagabend (Ortszeit) der Schweizer Beat R. * (67) festgenommen worden. Gegen ihn lag ein Haftbefehl vor. Wie «The Pattaya News» schreibt, wird er beschuldigt, «unanständige Handlungen mit einem Kind unter dreizehn Jahren begangen zu haben».
R. soll sich im Jahr 2022 an einem Mädchen (9) vergangen haben. Bis zu seiner Festnahme am Dienstag soll er weiter im Zentrum von Pattaya gelebt haben.
Beschuldigter schweigt
Dem Schweizer wurde sein Visum gemäss «The Pattaya News» sofort entzogen. Ihm soll der Prozess gemacht werden. Anschliessend soll er in die Schweiz ausgeschafft werden. Zudem wurde ein Wiedereinreiseverbot für ganz Thailand ausgesprochen. Der Beschuldigte soll sich nicht zu den Vorwürfen geäussert haben.
Das EDA bestätigt die Verhaftung eines Schweizer Bürgers in Thailand. Die Schweizerische Botschaft in Bangkok steht in Kontakt mit den zuständigen Behörden, wie das EDA auf Anfrage mitteilt.
Zweiter Schweizer in Haft
Wie thailändische Medien weiter berichten, wurde ein zweiter Schweizer verhaftet. Der 41-Jährige Marcel O.* soll 2023 als Tourist nach Thailand eingereist sein und Dating-Apps benutzt haben, um mit Minderjährigen in Kontakt zu treten. In diesem Jahr soll er ins Land zurückgekehrt sein. Die Polizei verhaftete den Mann in einem Hotel in Chonburi. Gegen ihn wurde ein Haftbefehl wegen mehreren Anklagen, darunter unangemessene Annäherung an Minderjährige erlassen.
Das EDA bestätigt auf Anfrage von Blick am Donnerstag, dass ein zweiter Schweizer Bürger in Thailand verhaftet wurde und ergänzt: «Die Schweizerische Botschaft in Bangkok steht in Kontakt mit den zuständigen Behörden und unterstützt diesen Mitbürger im Rahmen des konsularischen Schutzes. Aus Daten- und Persönlichkeitsschutzgründen können keine weiteren Angaben gemacht werden.»
Der thailändische Generalmajor der Einwanderungsbehörde betonte die Entschlossenheit der Behörden, gegen sexuelle Delikte vorzugehen.
* Name geändert