Berge statt Büro
Bei dieser Studie wirst du fürs Nichtstun bezahlt

Fünf Wochen in den Tiroler Bergen leben, kostenlos logieren und 367 Franken dafür kassieren? Das Forschungszentrum Eurac sucht Menschen, um deren Anpassung an die Höhenlage zu untersuchen – ein Traum für Outdoorsportler.
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Das Südtirol ist ein beliebtes Urlaubsziel. Kein Wunder gingen die Studienplätze so schnell weg. Auf dem Bild zu sehen ist das Grödner Joch auf 2136 Meter über Meer.
Foto: IMAGO/Zoonar

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Forschungszentrum untersucht Höhenanpassung bei Freiwilligen in 5-Wochen-Studie
  • Teilnehmer erhalten Kost, Logis und 367 Franken Aufwandsentschädigung
  • Studie misst Körperfunktionen auf 2500 Meter Höhe über Meeresspiegel
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Wiebke KöhneRedaktorin Newsdesk

Es klingt wie Betrug: fünf Wochen die Tiroler Berge geniessen und dafür auch noch Geld bekommen? Ja, das ist möglich. Aber warum?

Das Südtiroler Forschungszentrum Eurac Research möchte herausfinden, wie sich Menschen aus dem Flachland in den Bergen schlagen. Und die Bedingungen dafür klingen traumhaft. Insgesamt fünf Wochen. Kost und Logis werden übernommen. Zusätzlich gibt es auch noch eine Aufwandsentschädigung von 400 Euro, umgerechnet 367 Franken. 

Nervenaktivität, Stoffwechsel und Ausdauerleistung

Die Studie wird untersuchen, wie die Körper der Teilnehmer auf eine ungewohnte Höhenlage reagieren. Dafür werden bestimmte Messwerte zuerst eine Woche lang im tiefer gelegenen italienischen Ort Schlanders und danach vier Wochen in der Zufallshütte auf 2500 Meter über Meeresspiegel gemessen.

Analysiert werden unterschiedliche Körperfunktionen wie Nervenaktivität, Stoffwechsel und Ausdauerleistung. Abgesehen von den Messungen können die Teilnehmer machen, was sie wollen. 

Dafür Freiwillige zu finden, war für das Institut nicht schwer. Wer sich noch schnell anmelden will, kommt leider zu spät. Es gibt aktuell keine Plätze mehr. 

Du denkst, diese Studie klingt nach leicht verdientem Geld? Tatsächlich hatten andere bei der Berufswahl noch mehr Glück. Blick zeigt drei unglaubliche Schoggijobs.

Ernsthaft Netflix schauen

Dieser Homeoffice-Job klingt nach einem wahr gewordenen Traum. Man kann sich den ganzen Tag auf sein Sofa kuscheln und noch vor allen anderen neue Netflixserien und Filme schauen. Die einzige Aufgabe, die man hat: taggen. Das bedeutet, man muss den geschauten Inhalt mit Schlagworten wie «düster» oder «romantisch» versehen. Laut «Netzwelt» liegt dafür ein Stundenlohn bis zu 24 Franken drin. 

Paradiesische Arbeitsverhältnisse

35'000 Menschen aus 200 Ländern hatten sich auf diesen Job beworben. Wie die «Frankfurter Rundschau» berichtete, suchten die australischen Whitsunday Islands 2019 nach einem motivierten Inselpfleger. Dieser sollte während 6 Monaten in einem luxuriösen Apartment am Strand leben, Fische füttern, und mit Internetbeiträgen zwischendurch Werbung für das schöne Inselleben machen. Für die harte Arbeit wurde man mit einem grosszügigen Gehalt von insgesamt 68'000 Franken entschädigt. 

Geld fürs Herumliegen

Wer seinen Wecker morgens am liebsten an die Wand hauen würde, ist hier richtig. Bei dem Luxusunternehmen Crafted Beds darf man nämlich gerne verschlafen. Immer wieder werden dort professionelle Matratzentester gesucht. Diese testen und bewerten jede Woche eine neue Matratze. Laut «Kreiszeitung» lassen sich mit dem kuriosen Beruf pro Jahr 26'000 Franken verdienen.

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