Darum gehts
- Ein Schweizer starb bei einem Angriff nahe Imohoro, Zentralafrikanische Republik
- Auch ein zentralafrikanischer Soldat wurde getötet, Angreifer flüchteten
- Vorfall ereignete sich am 1. August 2026, Behörden ermitteln weiter
Am Samstagnachmittag gegen 15 Uhr geriet ein Konvoi nahe dem Dorf Imohoro in der Zentralafrikanischen Republik unter Beschuss. Laut dem Lokal-Portal Corbeaunews eröffneten bewaffnete Männer das Feuer auf die Fahrzeuge. Dabei kam ein Schweizer Staatsbürger ums Leben, wie das EDA gegenüber Blick bestätigt.
«Das Schweizerische Kooperationsbüro in Bangui und die Botschaft in Yaoundé stehen in Kontakt mit den zuständigen Behörden und koordinieren die Unterstützungsmassnahmen im Rahmen des konsularischen Schutzes», erklärt ein Sprecher.
Behörden ermitteln Hintergrund der Tat
Der Verstorbene war im Rahmen eines Begleitschutzes unterwegs – über seine Identität ist nichts bekannt. Der Vorfall soll sich im Süden des Landes, in der Nähe von Bangui, zugetragen haben.
Neben dem Schweizer starb im Kugelhagel auch ein Soldat der zentralafrikanischen Streitkräfte. Die Angreifer konnten nach der Attacke flüchten. Die lokalen Behörden ermitteln nun die Hintergründe der Tat.