Die Britin Shamima Begum (19), die sich dem IS angeschlossen und in Syrien einen niederländischen IS-Kämpfer geheiratet hatte, hat ihr nur wenige Wochen altes Baby verloren. «Sein Tod ist bestätigt», twitterte Anwalt Tasnime Akunjee am Abend.
Begum wollte ursprünglich in ihre Heimat zurückkehren. Die britische Regierung hatte ihr aber die Staatsbürgerschaft aberkannt und damit ihre Bitte um Rückkehr nach Grossbritannien abgelehnt. Zuletzt hatte sich ihr Mann darum bemüht, sie in die Niederlande zu bringen.
Begum im Flüchtlingslager
Die Frau befindet sich in einem Flüchtlingslager in Nordostsyrien, der Man sitzt laut «BBC» in einem kurdischen Gefangenenlager in derselben Region. Der IS, der zeitweise grosse Teile Syriens und des Iraks kontrollierte, hat fast sein gesamtes Territorium verloren.
Begum hatte sich im Alter von 15 Jahren gemeinsam mit Mitschülerinnen dem IS in Syrien angeschlossen. Kurz darauf habe sie noch als Jugendliche geheiratet. (SDA)