Darum gehts
- Wladimir Tkatschuk bei Autoexplosion in Bolschoi Istok schwer verletzt
- Drohnenhersteller Uraldrone steht auf EU- und US-Sanktionslisten
- Ermittlungen wegen versuchten Mordes eingeleitet, Mercedes explodierte am 5. August 2026
Am Mittwoch wurde Wladimir Tkatschuk (35), Geschäftsführer der Drohnenfabrik Uraldrone, die Drohnen des Typs Upyr herstellt, bei einer Autoexplosion verletzt. Er befindet sich aktuell in ernstem Zustand auf der Intensivstation. Das berichtet die russische staatliche Nachrichtenagentur Tass unter Berufung auf den Rettungsdienst. «Die Ärzte kämpfen um sein Leben», zitiert Tass eine nicht näher genannte Quelle.
Wie die russische Zeitung «Kommersant» berichtet, explodierte Tkatschuks Mercedes im Dorf Bolschoi Istok in der Nähe der Stadt Jekaterinburg im Uralgebirge. Sein Chauffeur kam bei der Explosion ums Leben. Bilder und Videos, die in den sozialen Medien kursierten, zeigten einen brennenden Wagen und das ausgebrannte Auto.
Laut Tass wurden Ermittlungen wegen versuchten Mordes aufgenommen. Die Ermittler gehen davon aus, dass «Agenten der ukrainischen Geheimdienste» hinter der Explosion stecken. Die Firma Uraldrone steht auf der Sanktionsliste der EU und der USA.