Darum gehts
- Riesiger Felssturz an der Zugspitze seit Dienstag, weiterhin bröckelnde Gesteinsmassen
- Augenzeugen berichten von Staubwolken und ungewöhnlichem Ausmass, keine Verletzten gemeldet
- Zugspitzbahnen beobachten, genaue Menge des Abruchs noch unbekannt
Staub, Gestein und lautes Getöse: An der Zugspitze hat sich ein riesiger Felssturz ereignet. Die genaue Abbruchstelle an Deutschland höchstem Berg ist noch unklar. Fest steht: Der Felssturz begann bereits am Dienstag und geht auch am Mittwoch noch weiter.
Das abbrechende Material verursachte eine gewaltige Staubwolke. Augenzeugen berichten gegenüber mehreren deutschen Medien, dass es weiter bröckelt. Videos in den sozialen Medien zeigen das Ereignis.
«Da löst sich immer wieder was», so Franz Dörfler, stellvertretender Bereitschaftsleiter der Bergwacht Grainau, gegenüber der Münchner Tageszeitung tz. Verletzt wurde glücklicherweise niemand.
Laut Bergwacht aussergewöhnlich
Wie viel Material genau abgebrochen ist, ist noch offen. Das betroffene Gebiet ist weder zugänglich noch einsehbar, heisst es.
Mitarbeiter der Zugspitzbahnen beobachten die Lage derzeit aus der Ferne. Dörfler beschreibt die Dimension des Abbruchs als ungewöhnlich für Deutschlands höchsten Berg: «In dem Ausmass ist es definitiv nicht öfter, aber es ist auch nicht überraschend.»