«Wir jagen sie, wie keine andere Armee es tun kann»
US-Kriegsminister Pete Hegseth und der Vorsitzende der Vereinigten Stabschefs, General Dan Caine, haben am Donnerstag ein Update im Iran-Krieg gegeben. Zu Beginn stellte Hegseth klar: «Bislang haben wir über 7000 Ziele im Iran und dessen militärische Infrastruktur angegriffen. Das ist keine schrittweise Vorgehensweise. Das ist überwältigende, präzise angewandte Gewalt.»
Der Iran sei voller Tunnel und Schlupflöcher. «Wir jagen sie, wie keine andere Armee es tun kann.» Jeder Angriff sei dabei perfekt durchgeplant und gezielt. Gleichzeitig betonte er, dass die sechs Soldaten, die im Iran-Krieg gefallen sind, Helden seien.
Der Sohn von Hegseth sei zu ihm gekommen und habe ihn auf den Iran-Krieg angesprochen. Er habe ihm erklärt, dass dort Soldaten für ihn gestorben sind, damit er in Frieden leben kann. Hegseth lobte das US-Militär und bat alle US-Bürger, für die Einsatzkräfte im Iran zu beten. Und an die Soldaten: «Macht weiter!»
Wann der Iran-Krieg ein Ende hat, ist unklar. Der Kriegsminister wurde dazu nicht konkret. Er wiederholte nur mehrmals, dass man «sehr gut im Zeitplan» sei.
General Dan Caine dankte den sechs Soldaten, die gefallen sind, für ihre Dienste. «Sie liebten es, den USA zu dienen.» Und weiter: «Wir werden nie ihre Namen vergessen.»
Anschliessend erklärte der US-General, dass der Iran weiterhin eine «kleine Möglichkeit hat», US-Einrichtungen im Nahen Osten anzugreifen. «Sie haben eine Menge Waffen.»
«Wir haben klare Ziele»
Wie kann man sicherstellen, dass der Iran keine nuklearen Möglichkeiten mehr hat, um Waffen herzustellen? «Wir haben klare Ziele», erklärt Hegseth. Trump sei nicht naiv und lasse sich mit Gesprächen mit dem Iran ablenken. Er wisse, dass der Iran währenddessen versuche, weiter Atomwaffen zu entwickeln. Darauf lasse er sich nicht ein.
Dann verpasst Hegseth eine Schelte an die Biden-Regierung. Wichtige Militärausrüstung sei in die Ukraine geschickt worden.
Welche Rolle spielt Israel? Hegseth betont, dass die USA die Führung habe.
Damit endet die Pressekonferenz.
Hegseth über seinen Sohn
«Viele vergessen das, aber Trump nicht»
Der Iran hat eine lange Geschichte, betont Hegseth. «Viele vergessen das, aber Trump nicht», so Hegseth. Über Jahre habe der Iran daran gearbeitet, die USA angreifen zu können und eine echte Bedrohung zu sein. Afghanistan, Irak. Auch diese Länder haben die USA bedroht. «Daran müssen wir erinnern.»
Dan Caine übernimmt das Wort. «Das US-Militär lerne schnell aus jeder Operation, die sie durchführt. Was hat funktioniert? Was nicht? Wie können wir aus diesen Lehren, das Beste für die USA machen? Es gehe dabei nicht, jemanden zu beschuldigen, wenn etwas falsch gelaufen ist, sondern was falsch gelaufen ist.
«Israel ist ein toller und fähiger Partner»
Welche Länder helfen den USA bei dem Iran-Krieg?
Hegseth: «Israel ist ein toller und fähiger Partner.» Auch die Golfstaaten würden die USA unterstützen. Und er ist froh, dass sie alle gemeinsam gegen den Iran kämpfen.
Der Iran versuche mit KI, falsche Informationen zu verbreiten und Verwirrung zu stiften. Aber das seien schwache Versuche.
«Wir sind weiter im Plan»
Sechs Soldaten sind im Kampf für die USA, für die Freiheit, gefallen. Er spricht erneut von Stolz und Vorbildern für alle in den USA.
Die Fragerunde beginnt. Pete Hegseth hat das Wort. Es geht um die Angriffe auf den Iran. «Wir sind weiter im Plan. Es gibt keine Abweichungen», betont der US-Kriegsminister.
«Beeindruckende, junge US-Bürger»
Viele der Soldaten seien in ihren 20ern. «Sie bekommen die Möglichkeit, ihrem Land zu dienen.»
Dann geht es darum, wie sie sich auf die Angriffe vorbereiten. Es gibt klare Abläufe, die eingehalten werden müssen. Es sei für Körper und Geist eine besondere Herausforderung. «Aber sie sind erfüllt mit einem Fokus, um dieser Verantwortung gerecht zu werden.» Und weiter: «Es sind beeindruckende, junge US-Bürger. Wenn man sie sieht, ist man stolz und sich bewusst, dass es eine gute Zukunft geben wird für die USA.»
90 Ziele auf Kharg getroffen
Dann geht es um die Angriffe auf den Iran. Er spricht über spezielle Waffen, die dafür eingesetzt wurden, um unterirdische Ziele zu finden und auszuschalten. Darunter auch Ziele in der Strasse von Hormus.
Letzten Freitag gab es mehr als 90 Ziele, die auf der Insel Kharg getroffen wurden. Die Insel ist Dreh- und Angelpunkt für die Ölexporte. Etwa 90 Prozent der Rohölexporte werden über Kharg abgewickelt.
«Sie liebten es den USA zu dienen»
Jetzt spricht General Dan Caine. Er listet die Soldaten auf, die im Iran-Krieg ihr Leben verloren haben. «Sie liebten es den USA zu dienen.» Caine ist voller Stolz, wenn er an die sechs Gefallenen und ihre Familien denkt. «Wir werden nie ihre Namen vergessen.»
Gebete für die Soldaten
Sein Sohn kam zu ihm und habe ihn auf den Iran-Krieg angesprochen. Er habe ihm erklärt, dass dort Soldaten für ihn gestorben sind, damit er in Frieden leben kann. Hegseth lobt das US-Militär und bittet alle US-Bürger, für die Einsatzkräfte im Iran zu beten. Und an die Soldaten: «Macht weiter!»