An «plötzlicher Erkrankung»
US-Senator Lindsey Graham stirbt mit 71 Jahren

US-Senator Lindsey Graham ist tot. Der Republikaner aus South Carolina starb am Freitag mit 71 Jahren an einer «plötzlichen Erkrankung». Graham war seit 2003 einer der bekanntesten Politiker im US-Senat.
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US-Senator Lindsey Graham ist tot. Der 71-Jährige starb am Samstag an einer plötzlichen Erkrankung.
Foto: keystone-sda.ch

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • US-Senator Lindsey Graham stirbt mit 71 Jahren an plötzlicher Erkrankung
  • Er vertrat South Carolina seit 2003 im US-Senat
  • 71 Jahre alt, eine der bekanntesten Stimmen der Republikaner
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Daniel MacherRedaktor News

Der langjährige US-Senator Lindsey Graham ist tot. Der 71-jährige Republikaner starb am Samstag an einer plötzlichen Erkrankung, wie sein Büro am Sonntag mitteilte. Graham galt als einer der einflussreichsten Politiker der USA und als enger Vertrauter von Präsident Donald Trump (80).

Trump bestätigte den Tod seines engen Vertrauten auf der Plattform Truth Social mit emotionalen Worten. «Senator Lindsey Graham, einer der grossartigsten Menschen und Senatoren, die ich je gekannt habe, ist tot», schrieb Trump. «Er hat immer gearbeitet und war ein wahrer amerikanischer Patriot. Lindsey wird sehr vermisst werden! So traurig!»

Der Senator aus South Carolina sass seit 2003 im US-Senat und prägte über zwei Jahrzehnte die amerikanische Politik massgeblich mit. Besonders in der Aussen- und Sicherheitspolitik machte sich Graham einen Namen. Er war bekannt für seine kompromisslose Haltung gegenüber Gegnern der USA und setzte sich vehement für eine starke amerikanische Militärpräsenz weltweit ein.

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Transatlantiker mit strikt konservativem Ansichten

Graham war zudem ein ausgesprochener Befürworter Israels und unterstützte die amerikanisch-israelischen Beziehungen nachdrücklich. In den vergangenen Jahren entwickelte er sich zu einem der treuesten Verbündeten Trumps, obwohl er den heutigen Präsidenten während des Vorwahlkampfs 2016 noch scharf kritisiert hatte.

Vor seiner Karriere im Senat diente Graham in der US-Luftwaffe und arbeitete als Militäranwalt. Von 1995 bis 2003 war er Mitglied des Repräsentantenhauses. Seine politischen Positionen waren oft umstritten – während er in Einwanderungsfragen zeitweise moderatere Töne anschlug, vertrat er in anderen Bereichen strikt konservative Ansichten.

Für die Schweiz war Graham vor allem als Verfechter starker transatlantischer Beziehungen relevant. Die genaue Todesursache wurde zunächst nicht bekannt gegeben. Mit Grahams Tod verlieren die Republikaner eine ihrer prägendsten Stimmen im Kongress.

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