An der Front den Tränen nahe
Russischer Sanitäter klagt über «Menschenhass» der ukrainischen Truppen – und erntet Spott

In einem Video, das auf Telegram veröffentlicht wurde, beklagt ein russischer Rettungshelfer das Leid der russischen Truppen an der Front. Dafür erntet er Häme.
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Ein russischer Sanitäter meldet sich per Video auf Telegram zu Wort.
Foto: Telegram

Ein russischer Sanitäter klagt über den «brutalen Hass auf Menschen», den die ukrainischen Truppen an den Tag legen würden. «Sie versuchen, so viele wie möglich zu verletzen.» Er berichtet von der Front vom Leid der russischen Soldaten. Das Video des Rettungshelfers, der den Tränen nahe ist, soll in dem von den russischen Truppen besetzten Dorf Krynky im Gebiet Cherson entstanden sein und wurde am Sonntag auf einem Telegram-Channel veröffentlicht, der Wladimir Putins (71) Krieg in der Ukraine unterstützt.

Der ukrainische Militärblogger Anton Gerashchenko hatte den Ausschnitt zusammen mit einer englischen Übersetzung auf X hochgeladen und kommentiert: «Er (der Sanitäter (Anmerkung der Redaktion), fragt sich, warum die Ukrainer mit ihren Waffen und Drohnen so gemein zu den Russen sind.»

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In den Kommentaren schlägt dem Rettungshelfer Spott entgegen. «Er hat die wichtigsten Fragen nicht gestellt: ‹Warum attackieren wir die Ukraine?› ‹Warum töten wir Menschen in der Ukraine?›»

Weiter zeigt sich der Sanitäter schockiert darüber, dass so viele junge Soldaten verwundet würden, worauf ein X-User kommentiert: «Es würde keine Verwundeten zum Verarzten geben, wenn ihr nach Russland nach Hause gehen würdet.» (dmo)

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