Darum gehts
- Der «Legasaurus», eine riesige Beinpresse, trendet auf Social Media
- Die Maschine ist über drei Meter hoch und sehr selten
- Hersteller Hammer produzierte nur ein paar Hundert Geräte weltweit
Plötzlich taucht das Gerät überall auf: in Fitness-Reels, in Instagram-Stories und Tiktok-Challenges – der sogenannte «Legasaurus». Die ultragrosse Beinpresse erlebt gerade ihren Social-Media-Hype.
Der offizielle Name des Geräts lautet: Hammer Strength H‑Squat. Um sie optimal zu nutzen, muss man einige Stufen hinaufklettern und die Füsse mehrere Meter über dem Boden auf den entsprechenden Plattformen positionieren. Man liegt auf dem Rücken.
Online-Nutzer haben ihren Spass
Beim Training drückt man die Gewichte nach oben. So werden vor allem Quadrizeps (Vorderseite des Oberschenkels), Gluteus (Po) und Hamstrings (Rückseite des Oberschenkels) gezielt aktiviert. Aber was macht die Maschine so beliebt, dass Fitness-Influencer sie in Szene setzen?
Die Maschine sieht imposant aus und ist eine echte Seltenheit. Die Höhe von über drei Metern und ihre Grösse lassen sie definitiv auffallen und laden zum Trainieren ein.
«Da muss man ja wie ein Science-Fiction-Pilot einsteigen»
Die Online-Nutzer fühlen sich von dem Hype auf jeden Fall unterhalten. Ein User schreibt zu einem Video der Maschine: «Mein neustes Lebensziel ist es, ein Fitnessstudio zu finden mit einem Legasaurus. Da muss man ja einsteigen, als wäre man der Pilot eines Evangelion» – eine Anspielung auf die Science-Fiction-Serie Neon Genesis Evangelion aus den 1990er-Jahren.
Glaubt man den Tiktok-Videos sind die Geräte äusserst selten. Offenbar hat der Hersteller Hammer nur ein paar Hundert der Maschinen hergestellt. Ein User aus den USA schreibt auf Tiktok: «Fitnessstudios behandeln diese Geräte wie das Inventar eines Museums. Man sollte ausflippen, wenn man eines sieht.»
Beim Schweizer Fitnessanbieter Movemi AG, zu dem die Fitnessstudios von Activ Fitness und Fitnesspark gehören, gibt es den «Legasaurus» nicht. «In den Anlagen führen wir keine derartigen Geräte», erklärt Mediensprecherin Silvia Talabér auf Anfrage. «Wir verfügen über eine Vielzahl anderer Geräte, die vergleichbare Funktionen erfüllen.»