A380 fast ohne Passagiere
Geisterflüge nach Dubai wegen Iran-Krieg

Emirates fliegt wieder mehr als 100 Ziele an. Teils bleiben die Passagierzahlen erschreckend niedrig. Ein Airbus A380 von Paris nach Dubai hatte zuletzt nur 25 Passagiere an Bord – bei 600 Sitzen.
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Trotz über 100 Zielen täglich bleiben viele Sitze unbesetzt.
Foto: Sven Thomann

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Emirates fliegt über 100 Ziele an, trotz Luftraumsperre am 17. März
  • Schockierende Zahlen: A380 von Paris nach Dubai mit nur 25 Passagieren
  • Fracht als Rettungsanker: Frachträume trotz geringer Passagierzahlen voll ausgelastet
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Gina Grace ZurbrüggRedaktorin News

Seit die Fluggesellschaft Emirates den Flugbetrieb wieder zugenommen hat, listet die Airline auf ihrer Webseite alle aktuell angebotenen Strecken auf. Die Liste ist inzwischen lang: Mehr als 100 Ziele werden wieder angeflogen, viele davon sogar mehrmals täglich.

Vor dem Krieg im Nahen Osten steuerte Emirates rund 150 Ziele an. Aktuell sind es zwar noch etwa ein Drittel weniger, wie Aerotelegraph zuerst berichtete. Das Flugprogramm ist aber inzwischen wieder beachtlich gross. Rückschläge gibt es trotzdem immer wieder, wie etwa die kurzfristige Sperrung des gesamten Luftraums der Vereinigten Arabischen Emirate in der Nacht auf Dienstag vergangener Woche zeigte.

Nur 25 Passagiere im Flieger

Auf einem Airbus A380 von Paris nach Dubai sassen laut Bloomberg nur 25 Passagiere, bei einer maximalen Kapazität von fast 600 Passagieren. Auch bei Flügen von London nach Dubai werden demnach nur rund 20 Prozent der Tickets verkauft. Flüge ab Prag oder Budapest kommen auf fünf bis zehn Prozent, Flüge ab New York auf 25 Prozent Auslastung. Ein Airbus A380 verliess New York in Richtung Dubai mit gerade einmal 35 Passagieren. Flüge aus Chicago sind gemäss Bericht meist nur zu 50 Prozent ausgelastet.

Auf Fracht ist Verlass

Emirates reagiert mit Rückerstattungen und flexiblen Umbuchungen. Trotzdem gibt es täglich Tausende «No-Shows» – als Passagiere, die nicht erscheinen.

Die Frachträume unter den Passagierflugzeugen sind gemäss Bericht immerhin voll. Gerade jetzt, wo der Schiffsweg über die Strasse von Hormus gesperrt ist, boomt Luftfracht. Ähnlich verhielt es sich übrigens während der Pandemie – kaum Passagiere, volle Frachträume.

Emirates erklärte gegenüber Bloomberg, man sei über die geringe Auslastung angesichts der Lage nicht verwundert. Zu einzelnen Strecken wollte sich die Airline indes nicht näher äussern.

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