740 Mal schwarz gefahren – die kuriosesten Geizhälse
Millionenschwerer Banker prellt Londoner Bahnunternehmen mit «Donut-Trick»

Ein reicher Ex-Banker aus London sparte rund 6000 Franken an Zugkosten durch einen Ticketbetrug. Der sogenannte «Donut-Trick» brachte ihm eine Bewährungsstrafe, gemeinnützige Arbeit und ein Bahnverbot ein. Immer wieder sorgen kuriose Sparfüchse für Schlagzeilen.
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Joseph M., ein millionenschwerer Banker, wurde wegen Ticketbetrugs verurteilt. Er erschlich sich umgerechnet rund 6000 Franken.
Foto: Screenshot Social Media

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Ex-HSBC-Banker spart 6000 Franken durch Ticketbetrug in Grossbritannien
  • Er nutzte den «Donut-Trick» und erschlich zusätzliche Rabatte
  • Mann in Serbien lebte als Bettler, war aber Millionär
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Marian NadlerRedaktor News

Ein ehemaliger, millionenschwerer Banker des Finanzinstituts HSBC hat in Grossbritannien durch einen Ticketbetrug umgerechnet rund 6000 Franken an Zugkosten gespart. Jetzt darf er nicht mehr mit der lokalen Bahnlinie fahren.

Die «Daily Mail» berichtete über den Gerichtsprozess. Joseph M.* (53) nutzte eine als «Donut-Trick» bekannte Methode, bei der Fahrkarten nur für den Anfangs- und Endbahnhof gekauft werden, während Zwischenstationen nicht bezahlt werden.

Urteil: Bewährungsstrafe und gemeinnützige Arbeit

Zwischen Oktober 2023 und September 2024 soll M. mindestens 740-mal die Strecke von seinem 2-Millionen-Pfund-Anwesen im Londoner Quartier Orpington bis nach London Bridge und weiter zu seinem Büro in der Londoner Innenstadt gefahren sein, ohne den vollen Fahrpreis zu entrichten. Besonders perfid: M. erschlich Rabatte vom Arbeitsamt, um seine Reisekosten um weitere 50 Prozent zu reduzieren.

Der Richter erklärte, dass M. «ein Mann mit beträchtlichen finanziellen Mitteln» sei, der sich die Fahrkarten hätte leisten können. Er verhängte eine zehnmonatige Haftstrafe auf Bewährung sowie 80 Stunden gemeinnützige Arbeit. Zudem muss Molloy umgerechnet 5200 Franken als Entschädigung zahlen und darf ein Jahr lang keine Züge der Southeastern-Linie benutzen.

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Joseph M. ist nicht der einzige kuriose Rappenspalter. Blick listet weitere Fälle auf.

Mann bettelte 15 Jahre auf den Strassen Belgrads – und starb als Millionär

Mihailo Petrovic lebte in Belgrad 15 Jahre lang als Bettler, obwohl er Millionär war. Nach seinem Tod im März 1929 fand man in seiner Hütte ein Vermögen. In der Hütte wurden Bargeld, Goldmünzen, Anleihen und Aktien in Millionenhöhe gefunden. Die Zeitungen schrieben vom «Millionär-Bettler» und der «rätselhaftesten Persönlichkeit Belgrads».

Warum sich Petrovic entschied, in seinen letzten Lebensjahren wie ein Bettler zu hausen, ist bis heute ein Rätsel. Seiner Vermieterin schuldete er zum Schluss noch immer zwei Mietzahlungen.

Anzeigenhauptmeister spart sich zur Million

«Ich gönne mir nichts», sagte Niclas M.*, besser bekannt als Anzeigenhauptmeister, im Oktober 2024 zu «Bild». Nach eigenen Angaben ist er Millionär. Mit seiner Jagd auf Verkehrssünder ging er in den sozialen Medien viral, kassierte Geld für Werbedeals und für Auftritte in Diskotheken. Der junge Mann lebt bei seiner Mutter im Landkreis Wittenberg, zahlt keine Miete. Für ein neues Auto ist er nach eigenen Angaben zu geizig, fährt lieber Bahn.

Selbst die grosse Liebe lässt er sich entgehen. Weil eine Freundin nur Geld koste, habe er kein Interesse an einer Beziehung. Damit nicht genug: In einem Video von Leon Macheré gab er zu ab und an eine Rolle WC-Papier von öffentlichen Toiletten mitgehen zu lassen. 

Selfmade-Milliardärin ist Mega-Sparfuchs

Tech-Gründerin Lucy Guo (30) hat ein Vermögen von unglaublichen 1,3 Milliarden Dollar. Ihren Reichtum stellt sie aber nicht offen zur Schau – im Gegenteil.

Statt Designertaschen und Luxusuhren bestellt sie Kleidung beim chinesischen Billigportal Shein, wie sie dem US-Wirtschaftsmagazin «Fortune» verriet. Und statt eines Sportwagens fährt sie einen «ziemlich alten» Honda Civic. 

Student pendelt mit dem Flugzeug – und spart so Miete

Tim Chen wurde 2024 vom kanadischen TV-Sender CTV News begleitet. Der Grund: Der Wirtschaftsstudent pendelte damals von Calgary nach Vancouver – mit dem Flugzeug. «Ich musste etwa 2500 Dollar für die Miete zahlen, das halte ich nicht für rentabel», sagt er in dem TV-Beitrag über die Mietpreise in Vancouver. Also wohnt er lieber weiter daheim. «Nach dem Unterricht gehe ich zum Bus und fahre zurück zum Flughafen», ergänzt er. 

* Namen bekannt 

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