Waren es ukrainische Drohnen?
29 Tote bei Absturz von russischer Maschine auf der Krim

Bei einem Flugzeugabsturz auf der Halbinsel Krim sind gemäss dem russischen Verteidigungsministerium 29 Personen ums Leben gekommen. Beim Flugzeug soll es sich um eine Transportmaschine des Typs Antonov An-26 handeln.
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Beim Flugzeug handelt es sich um eine Antonov aus der Sowjetzeit. (Archivbild)
Foto: imago/Russian Look
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Guido FelderAusland-Redaktor

Am Montagabend ist über der besetzten Halbinsel Krim ein russisches Transportflugzeug vom Typ An-26 spurlos vom Radar verschwunden. Wie die staatliche Nachrichtenagentur RIA Novosti unter Berufung auf das russische Verteidigungsministerium berichtete, brach der Kontakt zur Maschine und ihrer Besatzung gegen 22.30 Uhr Ortszeit abrupt ab. 

Laut Berichten russischer Telegram-Kanäle, die eng mit dem Militär vernetzt sind, befanden sich zum Zeitpunkt des Vorfalls 29 Militärangehörige an Bord des Flugzeugs. Inzwischen hat das russischen Verteidigungsministerium den Absturz bestätigt. 

Lokale Medien berichten gemäss kyivindependent.com von ukrainischen Drohnen, die zur fraglichen Stunde über der Krim kreisten. Ein Zusammenhang mit den laufenden ukrainischen Bemühungen, russische Logistikketten auf der Halbinsel zu zerschlagen, liegt nahe. 

Die An-26, ein zweimotoriges Turboprop-Flugzeug aus der Sowjetzeit, wird häufig für Kurz- und Mittelstreckentransporte eingesetzt und kann bis zu 40 Soldaten oder 5,5 Tonnen Fracht befördern.

Erst im September 2025 war es dem ukrainischen Militärgeheimdienst (HUR) gelungen, zwei Maschinen desselben Typs bei einem gezielten Drohnenangriff auf der Krim zu zerstören. 


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