Amerika prägt die Welt. Nicht nur mit seiner Idee einer freien Gesellschaft, sondern mit Produkten, die Menschen kaufen wollen, und die ihren Alltag verändern.
Hervorgebracht hat das «Land der unbegrenzten Möglichkeiten» Dinge, ohne die wir uns die Gegenwart kaum mehr vorstellen können. Mit dem iPhone legte uns Steve Jobs (1955–2011) einen Computer in die Hand, der verändert, wie wir kaufen, lesen, reisen und kommunizieren. Die von Thomas Edison (1847–1931) entwickelte Glühbirne verlängerte den Tag. Die Blue Jeans des bayerischen Einwanderers Levi Strauss (1829–1902) begann als Arbeiterhose und wurde zur Uniform der Freiheit.
Hinter solchen bahnbrechenden Produkten steckt mehr als technisches Talent. Möglich gemacht hat sie eine amerikanische Kultur, die Neugier ernst nimmt, Risikobereitschaft zulässt und Leistung belohnt.
Wer etwas wagt, kann viel gewinnen. Oder er scheitert und steht wieder auf. Diese Haltung hat ein Land der Erfinderinnen und Tüftler hervorgebracht, der Investoren und Unternehmerinnen. Aus Garagen, Laboren, Werkstätten und Fabrikhallen wuchs eine der grössten Wirtschaftsmächte der Geschichte heran.
In den USA ist viel selten genug und mehr oft besser. Dahinter steht ein unerschütterlicher Glaube daran, dass aus Fleiss, Mut und Kreativität etwas Bleibendes entstehen kann. Reichtum wird bewundert. Im amerikanischen Ideal zählt weniger, woher jemand kommt, als was jemand beiträgt.
Amerika hat die Welt nicht erobert. Es hat sie mit Waren, Marken und Bildern beliefert.
Das mächtigste Produkt aus den USA kann man allerdings nicht anfassen. Es ist der amerikanische Traum.