17 Jahre nach Flugzeugabsturz mit 228 Toten
Air France und Airbus wegen fahrlässiger Tötung verurteilt

Beim Absturz von Flug AF447 sind 2009 228 Menschen ums Leben gekommen. Siebzehn Jahre nach der Tragödie hat das Pariser Berufungsgericht sein Urteil im Prozess gegen Air France und Airbus wegen fahrlässiger Tötung verkündet.
Der Absturz eines Air-France-Airbus in den Atlantik im Juni 2009 ist mit 228 Toten als eine der grössten Tragödien der Passagier-Luftfahrt.
Foto: LatinContent/Getty Images

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Air France und Airbus für AF447-Absturz 2009 verurteilt, 228 Todesopfer
  • Gerichtsurteil nach 17 Jahren: Fahrlässige Tötung durch Airline und Hersteller
  • 33 Nationen betroffen, darunter 72 Franzosen und 58 Brasilianer
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Janine EnderliRedaktorin News

Es gilt als eines der grössten Unglücke der Passagier-Luftfahrt. 2009 stürzte Flug AF447 auf dem Weg von Rio de Janeiro nach Paris über dem Atlantik ab. 228 Menschen starben. Nun, 17 Jahre nach der Tragödie, wurden die betroffene Airline Air France sowie Hersteller Airbus vom Pariser Berufungsgericht wegen fahrlässiger Tötung verurteilt. 

Das Gericht folgte der Empfehlung der Staatsanwaltschaft, die am 26. November 2025 eine Verurteilung des europäischen Flugzeugherstellers und der französischen Fluggesellschaft gefordert hatte. Die beiden Unternehmen waren im April 2023 in erster Instanz von den strafrechtlichen Vorwürfen freigesprochen worden, hatten aber ihre zivilrechtliche Haftung anerkannt.

Am 1. Juni 2009 stürzte der Airbus A330 auf dem Weg von Rio de Janeiro nach Paris (Flug AF447) mitten in der Nacht, wenige Stunden nach dem Start, in den Atlantik. Alle 216 Passagiere und 12 Besatzungsmitglieder kamen dabei ums Leben. An Bord des A330 mit dem Kennzeichen F-GZCP befanden sich Personen aus 33 Nationen, darunter 72 Franzosen und 58 Brasilianer.

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