Pandemie treibt zur Neuausrichtung an
Über die Hälfte der Schweizer Arbeitnehmenden sind auf Jobsuche

Stress, Work-Life-Balance, keine Gehaltserhöhung: Die Corona-Pandemie beschleunigt die Neuausrichtung von Schweizer Berufstätigen.
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Work-Life-Balance stimmt nicht mehr: Die Pandemie beschleunigt die Suche nach einem neuen Job, wie eine Umfrage zeigt.
Foto: imago images/Westend61

Die Corona-Pandemie hat laut einer Befragung viele Arbeitnehmende dazu veranlasst, ihre berufliche Siutation zu überdenken. In der Schweiz sind gemäss dem Personaldienstleister Randstad knapp die Hälfte der Angestellten offen für eine neue berufliche Herausforderung oder auf Jobsuche.

Die beruflichen Ziele hätten sich bei vielen Menschen wegen der Pandemie dauerhaft verändert, so der Befund. Daher suchten hierzulande mit 49,8 Prozent der über 800 Befragten entweder neue Aufgaben oder seien bereits auf der Suche nach einer neuen Stelle.

Work-Life-Balance aus dem Gleichgewicht

Besonders ins Gewicht falle bei der Suche nach einer neuen Anstellung der Faktor Work-Life-Balance. Zwei Drittel der in der Schweiz befragten Arbeitnehmenden hätten angegeben, dass sie sich vor allem mehr Flexibilität im Beruf wünschten.

Ein weiterer Grund sei der durch die Pandemie erhöhte Stress im Arbeitsleben. Ein Drittel will den Angaben nach ihr Arbeitsleben ändern, weil sie sich seit der Pandemie gestresster fühlen. (SDA)

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