Fachkräftemangel hält an
In diesen Branchen fehlt am meisten Personal

In der Schweiz fehlen die Fachkräfte. Besonders im Gesundheits- und Bildungswesen, mit einer starken Zunahme von Stellenausschreibungen, wie die Stellenbörse Publicjobs vermeldet. Auch die Energieversorgung und soziale Organisationen suchen händeringend nach Personal.
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Im Schweizer Gesundheitswesen spitzt sich der Fachkräftemangel besonders stark zu.
Foto: Keystone

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Laut der Stellenbörse Publicjobs waren 2025 13 Prozent mehr Stellen im Gesundheitswesen als im Vorjahr ausgeschrieben
  • Einen starken Rückgang bei den Ausschreibungen gab es im öffentlichen Dienst
  • Stellenportal spricht von akutem Fachkärftemangel
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Ein Blick in die Stellenbörse Publicjobs zeigt: In der Schweiz herrscht in manchen Branchen nach wie vor akuter Fachkräftemangel. Demnach wird besonders im Gesundheits- und Bildungswesen händeringend nach Personal gesucht. Im öffentlichen Dienst wurden derweil besonders viele Stellen besetzt.

Publicjobs veröffentlicht Ausschreibungen in sogenannten «sinnstiftenden Segmenten». Dazu gehören neben den genannten Bereichen auch Energieversorgung, soziale Organisationen und Kirchen und Stiftungen, wie die Stellenbörse am Dienstag mitteilte.

Insgesamt wurden im vergangenen Jahr 20'811 Stellenanzeigen veröffentlicht. Mit 22'273 Ausschreibungen im Jahr 2024 entspricht dies einem Rückgang von 6,5 Prozent. Besonders deutlich fiel die Abnahme in der öffentlichen Verwaltung aus.

Stellenausschreibungen im Gesundheitswesen nahmen zu

Gleichzeitig gab es in anderen Bereichen eine gegenläufige Entwicklung: Im Bildungsbereich stieg das Ausschreibungsvolumen im Vergleich zum Vorjahr um 3,4 Prozent, im Gesundheitswesen sogar um 13 Prozent. Dies deute auf einen akuten Fachkräftemangel hin.

Auch in Segmenten wie Energieversorgung, sozialen Organisationen, Kirchen oder Stiftungen sei eine leichte Zunahme zu beobachten, heisst es bei Publicjobs weiter.

Der Anteil der Stellen für Berufseinsteiger hingegen blieb 2025 im Vergleich zu 2024 unverändert – entgegen der Debatte um Automatisierung und künstliche Intelligenz und den möglichen Wegfall von Einstiegspositionen.

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