Er hat 112 Länder bereist
US-Investorenlegende Mark Mobius verstorben

Mark Mobius ist eine Ikone der Finanzbranche. Er war ein jahrelanger Verfechter von Investitionen in Schwellenländer, leistete dabei Pionierarbeit. Nun ist er im Alter von 89 Jahren verstorben.
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Investorenlegende Mark Mobius ist tot.
Foto: IMAGO/Newscom / Singapore Press Holdings

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Star-Investor Mark Mobius stirbt am 15. April 2026 im Alter von 89 Jahren
  • Mobius verwaltete über 40 Milliarden USD bei Franklin Templeton
  • Bereiste 112 Länder, suchte unterbewertete Unternehmen für Schwellenländer-Investitionen
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Blick Wirtschaftsdesk

Einer der weltweit bekanntesten Investoren weilt nicht mehr unter uns: Mark Mobius ist im Alter von 89 Jahren gestorben. Die Nachricht von seinem Tod wurde in den sozialen Medien verbreitet. Am Mittwochabend erschien ein Beitrag von Kylie Wong, Sprecherin von Mobius Investments, auf dessen Linkedin-Profil. «Dr. Mark Mobius, renommierter Investor und Pionier des Investierens in Schwellenländer, verstarb am 15. April 2026 im Alter von 89 Jahren», schrieb sie.

Der Beitrag rief schnell zahlreiche Kommentare hervor – Kollegen und Freunde verabschiedeten sich von dem Investor und betonten seinen Einfluss auf die Finanzwelt.

Von New York zu den globalen Märkten

Joseph Bernhard Mark Mobius wurde als Sohn einer deutsch-puerto-ricanischen Familie in Hempstead im US-Bundesstaat New York geboren. Er genoss eine hohe Bildung, schloss sein Studium an der Boston University ab und promovierte am renommierten Massachusetts Institute of Technology (MIT). Darüber hinaus studierte er an weiteren Universitäten in den USA und in Japan.

Wie Wong hervorhob, «war Dr. Mobius weithin als einer der ersten Investoren in Schwellenländer angesehen und bekannt für seine ausgedehnten Reisen und sein Wissen aus erster Hand über Märkte, die von globalen Investoren oft übersehen wurden».

Ein Wendepunkt in seiner Karriere war sein Eintritt bei der US-Investmentgesellschaft Franklin Templeton im Jahr 1987. Dort gründete er einen der ersten Fonds mit Fokus auf Schwellenländer und baute dessen Geschäftstätigkeit über 30 Jahre lang aus. Aus einem kleinen Portfolio von 100 Millionen Dollar schuf er eine Struktur mit einem verwalteten Vermögen von über 40 Milliarden Dollar.

Er war für seinen einzigartigen Ansatz bekannt – er investierte auf Grundlage seiner eigenen Beobachtungen, die er auf seinen ausgedehnten Reisen gesammelt hatte. Im Laufe seiner Karriere bereiste er 112 Länder – auf der Suche nach unterbewerteten Unternehmen.

Auch nach seinem Ruhestand blieb er beruflich aktiv und leitete den Mobius Emerging Opportunities Fund. Zudem verfasste er Bücher über Geldanlage, die Generationen von Anlegern inspiriert haben.

Dieser Artikel erschien zuerst auf Business Insider Polska. Die polnische Newsplattform gehört wie Blick zum Ringier-Verlag.  

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