Darum gehts
- Snowboard-Star Chloe Kim (25) kugelt sich in Laax GR die Schulter aus
- Olympiasiegerin hofft trotz Verletzung auf dritten Gold-Hattrick im Februar
- Kim gewann 2018 mit 17 Jahren als jüngste Halfpipe-Olympiasiegerin
In der Halfpipe ist Snowboarderin Chloe Kim (25) das Mass aller Dinge. In Pyeongchang (Südkorea) 2018 sowie vier Jahre später in Peking (China) wurde sie Olympiasiegerin. Nun zittert sie aufgrund einer Verletzung um die Möglichkeit, ihren Gold-Hattrick im Februar zu vollenden.
Die US-Amerikanerin hat sich bei einem Trainingssturz in Laax GR am Donnerstag die Schulter ausgekugelt, wie sie in einem Video auf Instagram mitteilt. Eine genauere Diagnose soll ein MRI am Freitag bringen.
«Ich hasse es, dieses Video aufzunehmen, aber ich denke, es war notwendig», wendet sie sich an ihre gut eine Million Abonnenten auf Instagram. «Es ist schwierig, optimistisch zu bleiben – aber ich versuche es», erklärt sie. «Ich bin durch so viele Emotionen gegangen, jetzt habe ich buchstäblich Migräne.»
«Dümmstmöglicher Sturz»
Die achtfache X-Games-Siegerin spricht vom «dümmstmöglichen Sturz». Ihr Video zeigt, wie sie beim Fahren durch die Halfpipe mit dem Brett im Schnee hängenbleibt und kopfvoran in den Schnee kracht.
Der Halfpipe-Wettkampf in Livigno (It), wo die Snowboard-Events bei den Olympischen Spielen von Mailand und Cortina ausgetragen werden, findet am 11. (Quali) und 12. Februar statt. Die jüngste Halfpipe-Olympiasiegerin der Geschichte – 2018 im Alter von 17 Jahren – gilt auch in diesem Jahr wieder als Topfavoritin auf den Sieg.
Kim wird die Öffentlichkeit bezüglich der Verletzung über die sozialen Medien auf dem Laufenden halten. Was der Kalifornierin Hoffnung macht: Die Schmerzen seien nach dem Unfall nicht so stark. Sie mache sich jedoch Sorgen, dass das Schultergelenk immer wieder herausfallen könnte.