Im Manipulationsskandal um Norwegens Skispringer bei den Nordisch-Weltmeisterschaften 2025 in Trondheim ist ein Betreuertrio für 18 Monate gesperrt worden. Zudem sind 5000 Franken der Verfahrenskosten zu zahlen. Laut der Ethik-Kommission des internationalen Skiverbandes FIS wird Cheftrainer Magnus Brevig, Assistenzcoach Thomas Lobben und mit Adrian Livelten noch einem Mitglied des Betreuerstabs die seit dem 12. März gelaufene Zeit der vorläufigen Suspendierung angerechnet.
Im August waren die beiden norwegischen Top-Athleten Marius Lindvik und Johann Andre Forfang zu einer Sperre von je drei Monaten verurteilt worden. Von einer nachträglichen Disqualifikation bei den Weltmeisterschaften in Trondheim war Abstand genommen worden, obwohl die beiden manipulierte Anzüge getragen hatten.
Auf anonym gefilmten und veröffentlichten Videos war zu sehen, wie Norwegens Team Wettkampfanzüge auf unzulässige Art und Weise bearbeitet hatte. Es wurde eine nicht erlaubte Naht angebracht, die für mehr Stabilität in der Luft sorgen soll.
Lindvik hatte auf der Normalschanze WM-Gold gewonnen. Zudem holten er und Forfang Medaillen mit dem Team sowie der Mixed-Auswahl.