EM in Finnland
Schweizer Curler müssen sich Schottland geschlagen geben

Das Schweizer Frauen-Team reagiert an der EM in Lohja im Süden Finnlands auf zwei Niederlagen in Folge mit einem 8:4 gegen Deutschland. Die Männer müssen am Montagabend dagegen eine deutliche Pleite gegen den Weltmeister hinnehmen.
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Das war knapp: Das Curling-Team um Skip Yannick Schwaller bezwingt Tschechien mit 10:9. (Archivbild)
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Keystone-SDADie Schweizer Nachrichtenagentur

Der Weltmeister ist eine Nummer zu gross: Zum Abschluss des dritten Tages an der Curling-EM im finnischen Lohja kassieren die Schweizer Curler um Skip Yannick Schwaller gegen Weltmeister Schottland eine Niederlage. Nach neun Ends geben sie sich beim Stand von 4:8 den Briten um den herausragenden Skip Bruce Mouat – zweifacher Weltmeister und vierfacher Europameister – geschlagen. Mit einem Dreierhaus im dritten End bringen die Schotten den Match unter Kontrolle.

Die erste Partie des Tages hat die Schweiz noch erfolgreich gestalten können: 10:9 gewinnt sie gegen Tschechien – allerdings erst im Zusatzend. Die Verlängerung hätte sich die Mannschaft des CC Genf, der neben Skip Schwaller auch Pablo Lachat-Couchepin, Sven Michel und Benoît Schwarz-Van Berkel angehören, ersparen können. Das zehnte Ende nehmen die vier mit einem 9:6-Vorsprung in Angriff, müssen den Tschechen aber ein Dreierhaus zum Ausgleich zugestehen. Im Zusatzend nutzt Schwarz-Van Berkel dann den Vorteil des letzten Steins zum Sieg.

Nach fünf Spielen stehen die Schweizer Männer so bei drei Siegen und zwei Niederlagen.

Schweizerinnen rehabilitieren sich für Niederlage

Das Schweizer Frauen-Team reagiert an der EM in Lohja im Süden Finnlands auf zwei Niederlagen in Folge mit dem 8:4 gegen Deutschland und steht nach fünf Runden mit 3:2 Siegen da.

Das Schweizer Frauen-Quartett mit Celine Schwizgebel, Stephanie Berset, Marina Loertscher und Skip Corrie Hürlimann bringt sich an seinem ersten Grossanlass am Montagabend wieder auf Kurs. Nach Niederlagen gegen Litauen und Dänemark schlagen die Schweizerinnen Deutschland mit 8:4. Die Entscheidung fällt im achten End mit einem Dreierhaus für die späteren Siegerinnen.

Zuvor an diesem Tag verlieren die Schweizerinnen gegen Dänemark mit 7:8 und verpassen es, sich für eine gute Aufholjagd nach einem frühen 0:4-Rückstand zu belohnen. Die von der zweifachen WM-Medaillengewinnerin Madeleine Dupont angeführten Däninnen schreiben im neunten End ein Dreierhaus zum vorentscheidenden 8:6.

Weiter geht es für Corrie Hürlimann und ihre Teamkolleginnen am Dienstag gegen Schottland und die Türkei.


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